Mittwoch, 6. Juli 2011

Lampen über Lampen

Als Herr Reinecke uns beim letzten Besuch die Kataloge mit den Leuchten mitgebracht hatte, haben wir ja drin gestöbert und auf Anhieb die Exemplare für unseren Flur, die Gabionen und die äußere Südwand gefunden. Die vorherige endlose Suche im Internet brachte kaum was Brauchbares zu Tage und hier stöbert man im Katalog seines Elektrikers und findet prompt, was man sucht. Mittlerweile waren alle bestellten Exemplare eingetroffen und heute kamen sie alle an ihren Einsatzort. Mehr oder weniger reibungslos.


Angefangen wurde drinnen im Flur. Die eckigen Studioleuchten sehen genial aus, sind aber doch deutlich größer als sie im Katalog wirkten. Muss man sich halt etwas dran gewöhnen - das Lichtbild ist auf jeden Fall super (was man im Hellen so sehen konnte, wir machen auch noch mal Aufnahmen bei Dunkelheit). Die Jungs mussten etwas fummeln, denn die integrierten Trafos der Niedervoltlampen ließen so gut wie keinen Platz zum Arbeiten, aber schlussendlich leuchtete alles so wie geplant.


Weiter ging es auf der Terrasse. Die Außenleuchten an der Fassade sind der Knaller, rechteckig mit runden Linseneinsätzen mit einem nach oben und unten dreicksförmig leuchtenden Lichtkegel und sehen einfach knackig aus. Finden wir zumindest. Da wir hinter dem Putz und der Trägerplatte OSB haben, konnten die Jungs direkt durchschrauben. War also alles kein Thema. Bis dahin zumindest nicht. Anders sah es mit den LED-Leuchten in den Gabionen aus.


Ursprünglich gingen wir davon aus, dass das Niedervoltsystem, welches ja einen Trafo benötigt, in jeder Lampe integriert ist. Dem war nicht so. In die Gabionen hatten wir in Anlehnung an die Außenform der rohrförmigen Lampen nur 50er Kunststoffrohr eingesetzt. Für Trafos kein Platz mehr. Aber Herr Förster hatte natürlich die rettende Idee parat. Vor der Zuleitung zu den Lampen wird ein Trafo eingebaut, der alle sechs Lampen versorgt. Bei 0,3W pro Leuchte kein Thema. Dazu hatten die Jungs einen Abschnitt 125er KG-Rohr mitgebracht. Dieser wurde jetzt an der Ostseite der Terrasse in den Boden eingesetzt. Dazu stach ich den Rasen aus (und der war schon so schön gewachsen ;-P) und hob das Loch aus. KG-Rohr eingesetzt, angedrückt und mit meinen übrigen verbliebenden Baumaterialien (Mineralgemisch und Brechsand) etwas verfüllt.


Herr Förster setzte den Trafo ein und machte sich ans Anklemmmen. Gut, dass er da den Überblick behielt. Um später noch klar zu wissen, was wie angeklemmt wurde, haben wir uns eine kleine Skizze zur Dokumentation angefertigt. Nachdem alles angeklemmt war, kam auf die Abzweigstelle eine feuchtigskeitsdichte Verteilerdose und der Trafo landete im KG-Rohr. Deckel drauf und die ganze Geschichte noch eingepackt. Dann wieder Boden drauf, Rasen angelegt und festgetreten. Als letzten Schritt fummelten wir die Lampen in die Rohre, die in den Gabionen lagen. Ist leider nicht alles so gerade, wie ich das gern gehabt hätte aber das liegt an unserer Schichterei der Steine. Ist halt mit den unregelmäßigen Steinen keine einfache Sache. Nichtsdestotrotz ist jetzt alles drin und funktioniert reibungslos.


Ich kümmerte mich am Nachmittag noch um unser Wohnzimmer. Da wir das Kinderzimmer für unseren Kleinen noch tapezieren wollen, haben wir uns nach Tapeten umgesehen und dabei auch was richtig Schönes entdeckt, das perfekt in unser Wohnzimmer passt. Die weißen Wände waren mir ohnehin etwas zu steril. Die Kinderzimmertapeten haben wir bestellen müssen, für das Wohnzimmer nahmen wir die Rollen gleich mit. Am Samstag wollen wir mit dem Tapezieren beginnen, also klebte ich heute das Wohnzimmer ab und brachte wieder mal Acryl-Tiefgrund auf. Wie in alten Zeiten. Am späten Nachmittag ging dann noch ein kräftiges Gewitter über Dungelbeck runter. Mit allem Drum und Dran. Kräftiger Wind, Sandsturm, prasselnder Regen, Blitz und Donner. Die Feuerprobe für unsere Elektroinstallaltion. Gut, dass wir rechtzeitig mit den Sachen fertiggeworden sind.


Stay tuned.....

Gruß Olli

Sonntag, 3. Juli 2011

Kleinkram.......

..... schiebt man bekannterweise immer gern vor sich her. "Machen wir dann mal..." heißt es, aber real bleibt die Arbeit oft lange liegen. Wir wollten schon mehrfach beginnen, aber das, mit dem wir in unserem Fall beginnen wollten, fehlte. Unsere schöne "@-Lampe", die ins Arbeitszimmer an die Wand sollte. Während des Umzuges verlorengegangen.

Dachten wir zumindest. Aber als Anne heute im Abstellraum die erstbeste Tüte griff (da haben wir zuerst angefangen zu suchen) und nachschaute, war sie da doch tatsächlich drin. Keine Ahnung, weshalb sie uns nicht früher aufgefallen ist. Also ran damit an die Wand. Ebenso wie die weiße Magnetpinnwand. Für den Abstellraum haben wir gestern bei IKEA ein ganz einfachen Spiegelregal mit ein paar Ablagen gekauft. Heute zusammengebaut und gleich mit aufgehängt. Jetzt fand dort auch endlich unser automatische Seifenspender Platz und ich kann mir endlich richtig die Hände waschen, wenn ich vollgesaut aus dem Garten komme. So soll das sein!


Da wir gestern groß Babymöbel bei XXXLutz in Braunschweig eingekauft haben und es dort auch immer so schöne Dekoartikel gibt, liefen uns da prompt drei coole Wandsticker für die Küche über den Weg. Natürlich gleich mitgenommen und heute mit Elan begonnen, alles abzumessen, anzuzeichnen und klebefertig vorzubereiten. Bis zu dem Zeitpunkt, dass ich den ersten Sticker von der Trägerfolie abzog. Eine Überraschung, die Sticker sind transparent. Genau, auf einer weißen Wand sind sie dann auch weiß, nicht aber auf einer roten Wand. Toll, hatte ich umsonst gemessen, gezeichnet und abgeklebt. Müssen doch passende Bilderrahmen her. Aber vielleicht ist das garnicht so schlecht, denn wer weiß, wie gut der Kleber gehalten hätte - gerade in der Küche.....

Nichtsdestotrotz eine ganz gute Ausbeute heute. Am Mittwoch sollen wieder die Reineckes anrollen, dann gibt's die volle Breitseite Lampen für drinnen und vor allem draußen.

So stay tuned.....

Gruß Olli

Freitag, 1. Juli 2011

Makita-Ersteinsatz

Gestern kam er endlich an, unser PLM4110. So heißt er, der neue Rasenmäher von Makita mit einem Briggs & Stratton Einzylinder Viertakter mit knapp 3PS. Ist der Basis-Mäher ohne Radantrieb. Letzteren haben wir uns gespart, denn auf unserem Grundstück braucht man den Antrieb nun wirklich nicht. Schließlich haben wir keine Hanglage oder sonstige erschwerende Gegebenheiten. Heute haben wir ihn von der Post abgeholt und gleich musste er ran. Zwar war die letzte Mähaktion erst gut eine Woche her, aber unser Rasen ist von der schnellwachsenden Sorte. Tja, das haben wir uns wohl so ausgesucht. Demtsprechend war er schon wieder ordentlich in die Höhe geschossen und durfte wieder gekürzt werden.


Bei bestem Wetter packten wir gleich auf der Ausfahrt aus, ich schraubte alles zusammen und füllte das Motorenöl und den Sprit ein. Dann ab zum "Startpunkt und angerissen. Ein paar Male musste ich ziehen aber dann sprang er problemlos an und lief fortan wie ein Uhrwerk. Ab ging es in das hohe Gras. Sauberer Schnitt, nichts zu beanstanden außer das der Korb wieder mal viel zu schnell voll war. Diesmal fuhr ich nur einmal die lange Grundstücksflanke (25m) entlang und das war es schon bei einer Schnitthöhe von 44mm.


Auch meine Frau wollte unbedingt mal "den Neuen" ausprobieren und das hat sie auch gut gemacht. Ist ja auch nicht schwer. Nur habe ich den Anspruch, dass die Spuren später nicht kreuz und quer über den Rasen führen, sondern dass ein einigermaßen sauberes Muster rauskommt. Also gab es ein paar Hinweise zur Richtung und alles klappte perfekt.


Auch diesmal verteilten wir den Rasenschnitt auf den Flanken. Enorm viel kommt da jedesmal zusammen, ich denke, wir werden wohl um einen Kompost nicht herumkommen. Die Menge an Rasen ist sehr groß, dazu müssen wir uns noch was überlegen. Vielleicht wäre ein etwas weniger schnell wachsender Rasen von Vorteil gewesen. Aber hinterher weiß man's immer besser. Und Mähen macht mir eine Menge Spaß und Anne offenbar auch. Man muss halt nur die Zeit dafür finden. Auf jeden Fall ist die Melde so gut wie verschwunden. Mähen scheint wirklich zu helfen ;-).

Stay tuned......

Gruß Olli

Donnerstag, 23. Juni 2011

Rasenmähpremiere

Das erste Mal hätte ich den Rasen natürlich gern schon mit dem eigenen Rasenmäher gemäht, aber der kam leider nicht rechtzeitig an Land. Gut, wir waren dabei  nicht ganz unschuldig, denn wir haben ihn erst recht spät im Internet bestellt und man teilte uns zu allem Überfluss noch kurz daraufhin mit, dass der Versandhändler aufgrund eines Problems in seiner Lagerhaltung nicht die richtige Stückzahl im Lager eingebucht hatte und wir deshalb auf unseren Mäher noch länger warten müssen. Wäre ja nicht so wild, aber der Rasen war mittlerweile derart hoch geworden und allem voran ist die Ackermelde richtiggehend hochgeschossen, dass ich nun unbedingt mähen musste, wenn ich nicht die Sense bemühen wollte.

Torsten war so nett, mir seinen Rasenmäher für diese Aktion auszuleihen und der hatte kein leichtes Spiel. Maximal  nach zwei Bahnen musste ich den übervollen Beutel leeren. Abartig, was da zusammen kam. Aber das Ergebnis überzeugt. Insbesondere die gemähte Melde verschwand komplett und unser Rasen strahlt jetzt in sattem Grün ohne große Lücken.


Den abgemähten Schnitt verteilte ich an unseren Grundstücksflanken. Bei jeder Runde musste ich zudem das Mähwerk wieder komplett vom Rasen befreien, der daran klebte. Obwohl es garnicht so nass war, hatte ich mit dem pampigen, abgemähten Mist ordentlich zu kämpfen. Am Schluss war ich dann aber doch sehr zufrieden, der Rasen ist sehr schön und dicht gewachsen und jetzt kann er sich weiter auswachsen, denn die Melde ist ab. Unsere Rasenmischung war also ihr Geld wert. Torsten erzählte mir, dass sie ihre Melde auch durch das Mähen losgeworden sind. Vielleicht klappt's auch hier, das wäre wirklich klasse.


Stay tuned.....

Gruß Olli

Sonntag, 19. Juni 2011

Der Obstgarten wächst.......

An Pfingsten hatten wir Schwiegereltern und Oma bei uns. Die Rüganer kamen zu Besuch, was sich bei dem langen Wochenende ja angeboten hatte. Als Danke für die Gastgeberschaft durften wir uns dann auch etwas für den Garten aussuchen. Unsere Wahl fiel noch auf einen Obstbaum, den wir uns in der Gärtnerei Berking in Denstorf holen wollten. Toller Laden, schön aufgemacht, gepflegt und riesig groß. Leider merkten wir schnell, dass nur noch Restbestände an Obstbäumen als Halbstämme (reduzierte Höhe und kleinerer Kronendurchmesser) verfügbar waren und zudem nur Äpfel. Einen Apfelbaum mit zwei Sorten, die sich gegenseitig bestäuben, hatten wir ja bereits bekommen und gepflanzt.

Also entschieden wir uns, nochmal zur Gärtnerei Grünwald in Peine zu fahren. Nicht so schön, nicht so schick, nicht so aufgeräumt. Aber einige Obstbäume hatten sie noch vorrätig. In zwei voneinander getrennten Boxen standen noch Pflaumen, Mirabellen, Kirschen und Äpfel. Eine Box war stark mit Ungeziefer befallen, das schreckte etwas ab. In der zweiten Box standen ein paar Bäume, die zwar zum Teil leichten Befall an der einen oder anderen Stelle zeigten, aber bereits gespritzt waren. Außerdem waren sie sehr gut gewachsen. Nach einem längeren Gespräch mit einem der Gärtner entstand bei uns jedoch der Eindruck, dass er schon wusste wovon er sprach und uns ein paar Tipps gab, wie man mit den Bäumen umgehen sollte. Also reservierten wir am Pfingstsamstag eine gelbe Knorpelkirsche und eine Mirabelle, die wir heute abgeholt haben.


Die Bäume waren noch einmal gespritzt worden und waren etwas beschnitten, wie am Samstag besprochen. Nach einer kurzen Diskussion, wer wo im Garten seinen Platz finden sollte, ging die Pflanzerei los. Löcher ausgehoben, Bäume rein und gerade ausgerichtet, kräftig gewässert und angedrückt. Die ausgehobene Erde abwechseld mit Blumenerde, die wir noch übrig hatten, angefüllt und glattgezogen. Machen sich gut, die beiden. Damit die guten Stücke nicht irgendwohin wachsen und nachher krumm und schief dastehen, haben wir sie gleich noch angepflockt.


Jetzt müssen sie nur noch sauber anwachsen. Der kleine Apfelbaum hat das bereits geschafft und als Maßbandhalter beim Finden der beiden Standorte der beiden neuen Bäume agiert. Ein wenig Ausrichten muss man ja, damit die beiden Kronen später nicht ineinander wachsen oder dem Gartenhaus, was noch kommen soll, im Wege stehen. Langsam nimmt die große grüne Fläche Form an. Allerdings - man sieht es auf den Bildern - gewinnt die Melde immer mehr an Boden. Da wollen wir die kommende Zeit mal rangehen. Ätzendes Zeug. Es hilft wohl nur Herausreißen. Aber bei der Menge wird das ein hartes Stück Arbeit. Mal sehen, wann wir uns da ranmachen.

Stay tuned......

Gruß Olli

Montag, 13. Juni 2011

Buddelflink(s) bekommen nasse Füße!

Es ist schier nicht zu glauben. Auf dem Grundstück war es mir bislang nicht gelungen, die schwarz befellten Tunnelgräber zu stellen. Jedesmal haben sie sich verpfiffen und mich ausgelacht, wenn ich ihnen mit dem Wasser kam. Eine Aktion meinerseits hatte ja sogar dazu geführt, dass eine große Wassermenge nach dem Glattziehen des Bodens vor dem Fräsen jenen welchen in ein Schlammloch verwandelt hatte, welches fast eine Woche brauchte, um wieder abzutrocknen. Von den Mengen an Erde zum Ausgleichen des Loches mal nicht zu reden, die ich da wieder reinschaufeln musste.

Heute ist das alles vergangen und vergessen. Am Donnerstag hoffte ich noch auf eine gute Jagd, aber was mir an Pfingsten gelingen sollte, habe ich nicht im Traum vermutet. Bilanz des Wochenendes: ich habe 4 (in Worten: vier!) Maulwürfe gefangen und alle lebendig. Stehen ja auch unter Naturschutz. Glück war natürlich mit dabei aber in erster Linie traf meine Vermutung der letzten Woche zu: Die Wassermengen der Brunnenfreispülaktion auf dem Nachbargrundstück gaben den Ausschlag.

Den ersten Buddler fing ich am Freitag Abend. Ich stand mit einer Nachbarin an unserer südwestlichen Grundstücksecke und unterhielt mich, Wasser lief schon eine Weile. Plötzlich bemerkte ich, wie sich etwas neben meinem linken Fuß durch das Gras drückte. Überirdisch. Zugepackt und ich hatte den ersten dicken Maulwurf in der Hand. Er quietschte und versuchte natürlich zu kratzen, also ab in den Maurereimer und etwas Erde drauf. Anschließend fuhr ich den Kerl zum mehrere Kilometer entfernten Mittellandkanal und setzte ihn dort aus. Wahrscheinlich der erste Maulwurf weltweit, der MINI fahren durfte. ;-P


Am Folgetag gelang mir sogar ein doppelter Fang. Beide Male auf die gleiche Weise. Zunächst war ich aber verblüfft zu sehen, dass trotz des Fanges vom Vortag wieder Haufen zu entdecken waren. Gegen Mittag sah ich den zweiten Kollegen frische Haufen aufwerfen. Ohne zu Zögern ran mit dem zölligen Schlauch an den Haufen, aus dem sich das Loch schnell freispülte und das Wasser literweise im Gang verschwand. Unmittelbar darauf kam er an die Oberfläche um Luft zu holen und ich griff wieder beherzt zu. Wieder ab in den Eimer und ab zum Mittellandkanal. Das Gleiche nochmal zwei Stunden später! Wieder Haufen, wieder Wasser, wieder zugegriffen. Ich konnte es schier nicht glauben. Am Sonntag war dann Ruhe. Sollte es das gewesen sein? Nein! Als Montag der nächste Hügel auftauchte, glaubte ich es einfach nicht. Sollte ich nochmal Glück haben? Ja, sollte ich. Wieder mit meinem großen Schlauch flutete ich nachmittags den Gang, als er gerade buddelte. Allerdings wäre er mir diesmal beinahe Richtung unseres Grundstückes entwischt, aber ich griff ihn dennoch.

Alles in allem also ein sehr erfolgreiches Wochenende. Sowohl für mich, als auch für die Maulwürfe. Alles überstanden und nun an einem anderen Ort ohne Gefahr des Wasserschlages. Wir werden sehen, ob das alles war. Scheinbar eine ganze Familie, die jetzt ein neues Zuhause gefunden hat, an dem sie fleissig weiter buddeln kann, ohne jemand zu stören. So soll's sein.

Stay tuned....

Gruß Olli