Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wer möchte mir einen Schrank bauen?

Handwerk hat goldenen Boden, sagt man. Ja, das glaube ich auch! Zumindest der Eine oder Andere hat sich sicher schon mehrere Böden vergolden können! Meine erste Skizze zu den Schränken ist fertig. Groß und breit, 90cm hoch mit je 3 Schubladen in zwei Reihen. Mit dem Entwurf bin ich nun mal losgezogen, um mir einen Eindruck zu verschaffen, wo ich denn finanziell landen könnte.


Folgende Kandidaten standen auf dem Zettel, alle aus der Region Braunschweig:

- Tischlerei Jacobi
- Tischlerei "Die Drei"
- Tischlerei Oelmann
- Tischlerei Köster & Kretschmer
- Tischlerei Struß
- Tischler Horst Hanhus
- Tischlermeister Pauli

Ich habe telefonisch und teilweise per Mail Kontakt aufgenommen und war heute mal bei "Den Dreien" vor Ort. Ergebnis: ernüchternd! Für das, was ich mir finanziell so vorstelle, wollen mir die Jungs gerade mal unbehandelte MDF-Platten zusammensetzen und solche Themen wie Schubladen (Schienensystem, Soft-Stop, Push-to-open, etc.) traute ich mich nicht anzusprechen. Im Rohzustand ging das Richtung 2.000,-€. Nee, das muss besser gehen.

Ich hatte noch Kontakt mit dem Einen oder Anderen, bislang verlief aber alles auch nach teils anfänglich aufkeimender Hoffnung (da geht noch was) wieder im Sande. Kann ja nicht angehen, ist hier nicht einer am Start, der mir was Geiles für einen guten Kurs bauen kann?

So tay tuned for Kinomöbel-Fortsetzung....

Gruß Olli

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wie breit kann ich denn?

Nein, ich meine hier nicht die feucht-fröhliche Richtung, sondern den Umstand, nicht veränderliche Einbauten vorher zu betrachten, um Schattenwurf auszuschließen. Fast alles ist verschiebbar, eines nicht: unser Kamin. Und der steht mitten im Raum. Also fing ich heute mal an zu rechnen. Als Grundlage dafür ist aber schon eine Vorauswahl Beamer notwendig. Aufgrund der Abmaße der Nordwand (Breite 3,38m, Höhe 2,55m) kistallisiert sich aber bereits etwas heraus.

Unter der Prämisse, dass Medientechnik und Lautsprecher (mindestens Center und 2 Main, ggf. Sub) an der Nordwand unter der Leinwand untergerbracht werden müssen, ergibt sich eine ungefähre Höhe und der restliche Wandbereich bietet fast ohne "Verschnitt" Platz für eine Cinemascope-Leinwand. Krank - das sind überschlägig 3m Leinwandbreite und ca. 1,30m Höhe. Im Format 21:9 resultieren daraus knapp 130 Zoll Diagonale, bei 16:9 immerhin noch 105 Zoll.

Das gefällt mir immer besser. Aber der Weg ist noch weit. Und ich wollte ja die Freigangsbetrachtung machen. Weswegen der Exkurs zur Leinwandgröße? Na ja, das Format erzwingt gewisse Randbedingungen. Ronny klärt mich auf: " Für Cinemascope brauchst Du einen Anamorphoten." Ich brauche was?! Ein Anamorphot ist - wenn ich es richtig verstanden habe - eine Art Vorsatzlinse vor dem eigentlichen Beamer, die das Bild im Falle einer 21:9-Projektion aufzoomen kann.

Weshalb brauche ich das? Der Grund liegt in meiner Leinwandauslegung. Wenn ich Cinemascope umsetze, hat meine Leinwand immer die gleiche Höhe. Bei 16:9 hätte ich immer die gleiche Breite. Durch die gleiche Höhe in meinem Fall bilden sich aber senkrechte Balken rechts und links beim Betrachten eines 16:9 Films und zusätzliche horizontale Balken im Falle eines 21:9 Films (bei unverstellter Linse). Und hier greift der Anamorphot ein: er kann den Bildausschnitt komplett auf die volle Leinwandbreite aufziehen, alle Balken verschwinden.

Und die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Anamoprphoten kosten ein Vermögen. Aus der Traum? Nein, glücklicherweise scheint eine Lösung in Sicht. Ich weiß schon, weshalb ich Fan der Marke Panasonic bin. Es gibt Beamer mit integriertem Anamorphoten, die sich aber preislich in Regionen eines nicht schlecht ausgestatteten VW Golf bewegen. Panasonic bietet einen "Einstiegsbeamer" mit sog. LensMemory-Funktion an. Diese LensMemory speichert Positionen der Optik und fährt diese auf Tastendruck an. PT-AT6000E heißt mein Retter.

Wähle ich diesen Weg, wird es wohl der Pana werden müssen. Die Testberichte sind nicht schlecht. Eine Investition, die sich lohne könnte. Und mit Preisen zwischen 1.500,-€ und 1.800,-€ auch nicht außer Reichweite.

Nun aber zum eigentlichen Punkt: meine Rechnung zeigt glücklicherweise, dass mir der Kamin keinen Strich durch die Planung macht. Und unsere Vitrine ebenso wenig.



So stay tuned....

Gruß Olli

Freitag, 3. Oktober 2014

Ausfahrbar? Die Frage ist wohl, wer hier gefahren wird!

Ronny war nicht unbedingt meiner Meinung, als ich heute schon freudestrahlend meine ersten gedanklichen Ergebnisse ausschüttete. "Ausfahrbare Leinwand würd' ich nicht machen, die wirft irgendwann Falten - egal wie teuer die ist" sagte er mir. Hmm, klingt einleuchtend, dachte ich. "Bau Dir ne feste Leinwand ein!" "Was soll ich denn dann mit dem Fernseher machen?" lautete meine Antwort. Genau, wie soll das denn bitte gehen? Leinwand dran ist gut und was mache ich mit der Glotze? Ronny's Antwort war so simpel wie genial: "Na den TV fährst Du rauf und runter, ist doch logisch!" Schon ist der Gedanke auf dem Papier.....


Hmm, meinen guten Plasma rauf und runterfahren? Na ja, genau diese Funktionalität hat Ronny in der Legacy Lounge für seine bewegliche Cinemascope-Maskierung. Soll heißen: er besitzt eine fest installierte Leinwand im Format 1,85:1 (16:9, das Format gängiger Flachbildfernseher). Wenn er Cinemscope-Filme schaut, Formatverhältnis 2,35:1 (21:9), dann entstehen - wie im TV - horizontale schwarze Balken oben und unten, da die Breite ja gleich ist. In einem dunklen Kino wirken diese aber grau und vermindern den Kontrast des Bildes, also kann man durch eine bewegliche Maskierung den vollen Kontrast wiederherstellen, indem man bewegliche Leisten, die schwarz abgeklebt sind, in Position fährt. So etwas lässt sich über Seilzüge steuern, die von einem Rolladenmotor bedient werden.

Puh - wo war ich - ach ja, das soll auch mit meinem TV gehen. Soll ich den Pana wirklich an Seile hängen? Was ist, wenn der runterkracht? Auf der anderen Seite: wenn das funktioniert, könnte das wirklich Sahne werden. Eine Überlegung ist es wert.

Ich kram mal das Millimeterpapier raus und mache am besten mal ein paar Skizzen.

So stay tuned for erste Entwürfe.....

Gruß Olli

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Die Sache mit dem Wohnzimmer

Kurz bevor wir eingezogen sind, genauer gesagt eigentlich kurz bevor unser Wohnzimmer fertig wurde (im Rahmen des Neubaus vor gut 4 Jahren) haben wir uns ja dazu entschlossen, die ursprünglich geplante Anordnung (Fernseher und TV-Möbel, Lowboard, ... im Norden, Sofa im Süden) umzudrehen. Das Sofa wanderte sozusagen in den Westen und der Fernseher in den Osten. Damit reduzierte sich die Länge zur Breite (aus 5m Sichtabstand wurden gut 2 Meter). Wir dachten, das wäre besser hinsichtlich der gesamten Raumaufteilung und Nutzung, genau das Gegenteil war aber der Fall.




Leider ging uns das aber erst richtig auf, als alles eingerichtet und fertig war. Klar, wenn man's bewohnt, merkt man am ehesten, ob es passt oder nicht. So richtig glücklich waren wir damit nie und irgendwann keimte die Idee auf, wir könnten das wieder zurückbauen. Klar, so schwierig ist das ja nicht. Steckdosen rüberlegen und den Fernseher an die andere Wand hängen kann ja nicht so schwer sein.

Und da kam der Gedanke. Der Wunsch, der schon immer in mir schlummerte und durch meinen Nachbar Ronny noch mal richtig an Fahrt aufnahm. Das KINO. Daran dachte ich. Ronny hat dafür einen eigenen Raum eingerichtet, seine Legacy-Lounge als wohl größter Fan des Films Tron: Legacy. Nur, wie realisiere ich das, damit das (gedrehte) Wohnzimmer auch ein solches bleibt, man aber dennoch Kinogenuss erleben kann? Ich schmiede dazu einen Plan, die Gedanken kreisen in alle Richtungen, wenn nicht jetzt, dann gar nicht.

Ronny steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Was habe ich bislang? Unseren 46" Panasonic Viera Plasma-TV, der mit Sichtabstand 2m gut performt, bei über 5m aber sicher nicht das Kinovergnügen bringen kann. Ich denke zunächst an eine abgehängte Decke, ausfahrbare Leinwand rein und an der anderen Seite im Süden der Beamer, ebenfalls versenkbar. Somit sollte nicht viel zu sehen sein.

Werde mir mal weitere Gedanken machen und euch auf dem Laufenden halten.

So stay tuned for Olliplex (die Wortschöpfung kommt übrigens von Ronny).....

Gruß Olli

Samstag, 12. Juli 2014

Gartenauffahrt!

Endlich, nach allem Hin und Her der letzten Tage heute wieder ein echter Lichtblick: unsere Gartenauffahrt ist fertig! Der Bereich, der bislang immer so aussah wie eine Baustelle (und auch eine war), ist jetzt keine mehr. Bleibt nur noch das Ostbeet irgendwann fertigzustellen.



Ich hatte Borde bei Brandes eingekauft und den Golf bis Stehkragen vollgeladen - richtig voll, wie man unschwer erkennen konnte. Die Fahrerei hatte da aber auch etwas von einem Eiertanz. Nun denn, das Baumaterial ereichte samt Fahrer die Baustelle unversehrt und als meine Helfer eintrudelten, ging es gleich in die Vollen. Ausgehoben, die alten seitlichen Borde zum Kompostbereich hinter dem Gartenhaus weggenommen, alles ausgeschachtet und einen Teil des Sandes wieder eingefüllt und verteilt.

 

Die Bordberandung kam wieder rein und wurde in Beton gesetzt, dann die Fläche mit Sand aufgefüllt und abgerüttelt. Anschließend folgte derVerlegesplit. Dann Steine gesetzt und abschließend wieder abgerüttelt. Sand in die Fugen und fertig. Ist nicht zu glauben, wieviel anders - also fertiger - der ganze Garten jetzt wirkt. Das entschädigt doch schon für die missglückte Fugenaktion!


Stay tuned.....

Gruß Olli

Samstag, 24. Mai 2014

Großkampftag

Heute war Großkampftag bei bestem Wetter und zwar - genau - schon wieder auf der Terrasse.  Allerdings nicht ausschließlich. Ich nutzte die Gelegenheit, meine restlichen Platten hinter dem Gartenhaus noch zu schneiden, da ich mir eine STIHL-Baustellenflex organisiert hatte, denn mit meiner kleinen grünen BOSCH war irgendwann nichts mehr zu holen. In dem Zuge haben wir auch gleich noch die zwei restlichen Platten unter die Rutsche des Kletterturms gesetzt, damit ich dort besser Rasen mähen kann.


Am Haus nahmen wir die großen Trittsteine vor den Fenstern der Südseite hoch, da sich hier bereits die Ameisen fürstlich eingerichtet hatten und den Sand, der seinerzeit unter die Platten gebracht worden war, wieder heraustrugen.


Hier habe ich auch gleich noch die Möglichkeit genutzt, die letzte Woche durch den Grauschleier des Fugensandes leicht verranzten Platten zu reinigen. Ist besser geworden, aber noch nicht sauber.


Lasse das Wetter weiter für mich arbeiten und werde mal sehen, ob ich nächstes oder übernächstes Jahr wieder eine Intensivreinigung folgen lasse.

So stay tuned......

Gruß Olli

Samstag, 17. Mai 2014

Fugen......

Irgendwie habe ich in letzter Zeit ständig mit Fugen zu tun. Zuletzt ärgerten mich diese hinter dem Gartenhaus, heute ging ich dazu über, mich mit unserer Terrasse zu beschäftigen. Wenn man etwas neu anlegt, sieht alles noch so schön und jungfräulich aus, wie später niemals wieder. Ist so wie bei der Abholung eines Neuwagens. Der Lack glänzt, alles ist noch blitzsauber und riecht neu. Im Laufe der Zeit lässt das dann leider nach. So auch hier. Unkraut und Moos fordert Ihre Existenzberechtigung und zeigen sich zwischen den schmalen Fugen unserer Platten.

Ich hatte die grandiose Idee, die Fugen mit aushärtendem Fugensand zu füllen. Sand, der mit Bindemittel versetzt ist und aushärteten soll, um dem Unkraut keine Chance zu geben. Ich kann euch nun sagen: hätte ich es mal lieber gelassen. Die Mindestfugenbreite habe ich mir hingelobt (war am unteren Ende der Skala) und meine Fugen gehen nach oben ja aufgrund der Fasen noch einmal auf.

Das Resultat nach dem Reinigen: teilweise ausgefüllte Fugen, teilweise ausgefegt und überall ein Grauschleier vom Bindemittel. Weniger schön. Jetzt muss ich beizeiten den Fugensand wieder entfernen und auf die gute alte Art und Weise die Pflege alle paar Jahre wiederholen: auskärchern und neuen, normalen Sand einfegen.

Schade, ich hatte mir mehr versprochen. Kann aber sein, dass dieser aushärtende Fugensand mit breiteren Fugen durchaus gut funktioniert. ich kann ihn hier tatsächlich nicht weiterempfehlen (hatte den Tipp von einem Kumpel bekommen, der darauf schwört).

So stay tuned.....

Gruß Olli