Ihr kennt sicher die Stituation: es geht um etwas Wichtiges und man darf sich keinen Fehler erlauben. Man beschäftigt sich intensiv mit der Thematik, schaut sich alles zwei-, drei- oder viermal an. Rechnet immer wieder und - kommt nicht immer zum selben Ergebnis. So geht es mir mit dem TV-Lift. Dinge wie Breite, Höhe oder Tiefe nehme ich fast nicht mehr wahr, ich frage mich, wo die Umlenkrollen liegen müssen, damit man sie später nicht sieht. Wie die Befestigung unten an der Liftplatte aussehen muss und kann, damit - wenn die volle Last anhängt - die Verbindung nicht abreißt. Wie die Verbindung zwischen Hebeseil und Liftplatte gestaltet werden muss, damit sich das Seil nicht spleißt und abreißt. Und natürlich auch die Positionierung der Liftplatte an der Hauswand über die Schienen sowie die Lage der Hama TV-Halterung auf der Liftplatte.
Ich weiß nicht mehr so recht, wo vorn und hinten ist, denke (und hoffe) aber, der Stand passt ganz gut, weswegen ich das jetzt mal lieber wegelege und vielleicht später wieder draufschaue. Nun geht es an die Bestellerei der Baumaterialien. Da wollen viele Sachen beschafft werden, 3-adriges 230V Kabel, Wago-Klemmen im Überfluß, das Steckdosenprogramm von Berker (ich habe zwar von meinem alten Anschlussblock auf der Ostwand noch was übrig, das reicht aber vorn und hinten nicht), Rolladenmotor samt Wickelrohr, HDMI-Kabel, Nägel, Schrauben und so fort.
Und gutes Elektrikerwerkzeug (Entmanteler, Abisolierzange und neue Spitzzangen von Knipex) habe ich mir nun auch noch mal geleistet, denn ich möchte die gesamte Elektroinstallation selbst erledigen. Ich komme technisch zwar aus dem mechanischen Bereich, traue mir die relativ einfache Verschaltung aber zu (ist ja nicht mal eine Wechselschaltung dabei). Sollte somit also klappen. Auch der Lageplan der Steckdosen ist fertig (wenngleich da auch schon wesentlich mehr draufsteht), in Summe komme ich auf 22 Steckdosen, SAT-Dosen nicht inbegriffen.
Und das Beste ist: für den Umbau habe ich einen Experten und Kenner unseres Hauses gewinnen können: Andreas, der damals als Angestellter von Kanada-Haus unser Haus mit gebaut hat, ist mittlerweile selbstständiger Unternehmer und wird den Umbau mit mir durchziehen. Direkt im neuen Jahr habe ich noch eine Woche Urlaub genommen, in der wir den Großteil des Umbaus durchziehen wollen. Somit ist hoffentlich nach kurzer Zeit alles, was Dreck macht, erledigt und ich kann mich auf die Feinarbeit stürzen.
So stay tuned for erster Spatenstich ;-)
Gruß Olli
Freitag, 21. November 2014
Freitag, 7. November 2014
K&K baut unseren Schrank!
Nachdem ich nun auch mit Anne in Braunschweig bei Köster und Kretschmer war, sind wir beide überzeugt: die Jungs machen das. Zwei sympathische Handwerker mit viel Erfahrung, Sachkenntnis und einer freundlichen Art runden die Beauftragung mit einer ausgiebigen Beratung ab. Wir bekommen die Musterplatten mit und können zu Haus noch einmal schauen, wie es wirkt.
Von K&K haben wir jetzt auch die Bauzeichnung erhalten. Der Korpus wird in Ahorn natur ausgeführt, die beiden Schubladen erhalten ein Cremeweiss und Push-to-Open Technik. Sieht schicker aus als Griffeinfräsungen und ist sogar noch günstiger. Am Ende liegen wir unter 1.300,-€. Da kann man nichts sagen. Unser Sub wird allerdings nicht ins Mittelfach wandern, da ich durch die seitliche Aufstellung Schwinganregungen des Schrankes befürchte. Auch müsste das Fach dann noch größer dimensioniert werden und der Schrank ist schon groß genug. Der Sub wird frei stehen und - in Blickrichtung auf die Leinwand - links außen an der Westwand zum Flur hin aufgestellt. Damit steht er zwar recht exponiert, kann aber auch ungestört Krach machen ;-).
Liefertermin unserer Schränke soll in der zweiten Kalenderwoche 2015 sein, also ab dem 05.01.15 können wir die Möbel abholen. Zuvor muss allerdings die Umbauerei erledigt werden. Der Schritt zu den Möbeln ist getan. Ich bin gespannt, ob die Qualität der Schränke das gute Gesamtbild abrundet.
Stay tuned.....
Gruß Olli
Von K&K haben wir jetzt auch die Bauzeichnung erhalten. Der Korpus wird in Ahorn natur ausgeführt, die beiden Schubladen erhalten ein Cremeweiss und Push-to-Open Technik. Sieht schicker aus als Griffeinfräsungen und ist sogar noch günstiger. Am Ende liegen wir unter 1.300,-€. Da kann man nichts sagen. Unser Sub wird allerdings nicht ins Mittelfach wandern, da ich durch die seitliche Aufstellung Schwinganregungen des Schrankes befürchte. Auch müsste das Fach dann noch größer dimensioniert werden und der Schrank ist schon groß genug. Der Sub wird frei stehen und - in Blickrichtung auf die Leinwand - links außen an der Westwand zum Flur hin aufgestellt. Damit steht er zwar recht exponiert, kann aber auch ungestört Krach machen ;-).
Liefertermin unserer Schränke soll in der zweiten Kalenderwoche 2015 sein, also ab dem 05.01.15 können wir die Möbel abholen. Zuvor muss allerdings die Umbauerei erledigt werden. Der Schritt zu den Möbeln ist getan. Ich bin gespannt, ob die Qualität der Schränke das gute Gesamtbild abrundet.
Stay tuned.....
Gruß Olli
Freitag, 31. Oktober 2014
Die Auslegung steht
Nachdem ich nun mit den Schränken auf möglichem Fertigmaß angekommen bin und auch die Hebemechanik überschlägig gerechnet habe, anbei die erste Skizze, wie die Leinwandseite später aussehen soll.
Unten der dreiteilige Schrank, mittlere Tiefe reduziert, um den TV hinterfahren zu können. Breite des mittleren Schrankes ist so bemessen, dass mein 46er Viera gut reinpasst mit beidseitig Luft von ca. 50mm. Knapp wäre wohl auch ein Samsung 50" möglich, da die sehr geringe Rahmendicken aufweisen und die Gerätebreite daher realtiv zum Bild sehr schlank ist. Aber es geht ja hier um die Leinwand und nicht um die Glotze. Darüber liegen die Lautsprecher abgedeckt vom Lautsprecherkorb. ich stelle mir da einen Holzrahmen vor, der mit Akustikstoff bespannt wird und einen einheitlichen Abschluss nach oben bilden soll und unter sich die Lautsprecher aufnimmt. Darüber dann die Leinwand mit Strahlern an der Decke.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Insbesondere die Detailauslegung der Hebemechanik beschäftigt mich noch. Das ganze ohne CAD von Hand und dann bloß keinen Fehler machen. In einer ruhigen Minute mache ich mir dazu noch Detailskizzen und hoffe, dabei nichts Wichtiges zu übersehen.
So stay tuned für Detailauslegung.....
Gruß Olli
Unten der dreiteilige Schrank, mittlere Tiefe reduziert, um den TV hinterfahren zu können. Breite des mittleren Schrankes ist so bemessen, dass mein 46er Viera gut reinpasst mit beidseitig Luft von ca. 50mm. Knapp wäre wohl auch ein Samsung 50" möglich, da die sehr geringe Rahmendicken aufweisen und die Gerätebreite daher realtiv zum Bild sehr schlank ist. Aber es geht ja hier um die Leinwand und nicht um die Glotze. Darüber liegen die Lautsprecher abgedeckt vom Lautsprecherkorb. ich stelle mir da einen Holzrahmen vor, der mit Akustikstoff bespannt wird und einen einheitlichen Abschluss nach oben bilden soll und unter sich die Lautsprecher aufnimmt. Darüber dann die Leinwand mit Strahlern an der Decke.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Insbesondere die Detailauslegung der Hebemechanik beschäftigt mich noch. Das ganze ohne CAD von Hand und dann bloß keinen Fehler machen. In einer ruhigen Minute mache ich mir dazu noch Detailskizzen und hoffe, dabei nichts Wichtiges zu übersehen.
So stay tuned für Detailauslegung.....
Gruß Olli
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Ahorne an der Südseite
Herbst ist die Zeit zum Bäumepflanzen und seit unserer letzten Aktion gibt es auch kaum was Neues im Garten zu berichten. Gedanklich kreise ich ja auch um das Kino. Was hat sich draußen noch getan: an der Südseite des Gartenhauses habe ich noch einen zweiten Kompostbehälter aufgestellt und an der Ostseite unserer Terrasse ist noch ein fünftes (kleines) Chinaschilf hinzugekommen.
Und heute dann - unsere ersten großen Bäume. Na ja, zumindest sollen sie das mal werden. Es handelt sich um Ahorne der Gattung Faassen's Black, rotes Laub auch im Sommer. Die Bäume können im ausgewachsenen Zustand einen Durchmesser von 12 - 15 Metern und eine Höhe von 15 - 20 Metern erreichen. Ja, das ist in der Tat viel aber nachdem uns die schöne Südaussicht durch die Berliner Mauer mit zwei Fensterausschnitten auf der anderen Straßenseite doch etwas verbaut worden ist, haben wir uns gesagt, schauen wir lieber in ein schönes, schattenspendendes Blätterdach als gegen diese Projektionsfläche. Wobei - Projektionsfläche ist vielleicht gar keine schlechte Idee, müssen wir mal drüber nachdenken ;-P
Zurück zum Thema: die Bäume sind noch sehr jungfräulich wie man sehen kann, zwei sind leider sehr schlank, der Dritte hat schon etwas Form. Hier gilt es die kommenden Jahre zu kultivieren. Ich bin mal gespannt, wie sich sich weiterentwickeln. Als erstes müssen sie anwachsen aber dafür hat die Gärtnerei Berking heute hoffentlich gesorgt. Wenn Herr Pinkepank sich dem Thema widmet, habe ich da keinerlei Bedenken ;-)
So stay tuned for big trees (in a couple of years).....
Gruß Olli
Und heute dann - unsere ersten großen Bäume. Na ja, zumindest sollen sie das mal werden. Es handelt sich um Ahorne der Gattung Faassen's Black, rotes Laub auch im Sommer. Die Bäume können im ausgewachsenen Zustand einen Durchmesser von 12 - 15 Metern und eine Höhe von 15 - 20 Metern erreichen. Ja, das ist in der Tat viel aber nachdem uns die schöne Südaussicht durch die Berliner Mauer mit zwei Fensterausschnitten auf der anderen Straßenseite doch etwas verbaut worden ist, haben wir uns gesagt, schauen wir lieber in ein schönes, schattenspendendes Blätterdach als gegen diese Projektionsfläche. Wobei - Projektionsfläche ist vielleicht gar keine schlechte Idee, müssen wir mal drüber nachdenken ;-P
Zurück zum Thema: die Bäume sind noch sehr jungfräulich wie man sehen kann, zwei sind leider sehr schlank, der Dritte hat schon etwas Form. Hier gilt es die kommenden Jahre zu kultivieren. Ich bin mal gespannt, wie sich sich weiterentwickeln. Als erstes müssen sie anwachsen aber dafür hat die Gärtnerei Berking heute hoffentlich gesorgt. Wenn Herr Pinkepank sich dem Thema widmet, habe ich da keinerlei Bedenken ;-)
So stay tuned for big trees (in a couple of years).....
Gruß Olli
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Lichtblick im Tischler-Karussell
Nach der ersten Ernüchterung wurde ich heute positiv überrascht.
Ja, da war doch tatsächlich einer aus der Tischlergilde, der scheinbar weiß, wie man das zu machen hat. Genau genommen sogar Zwei. Diese beiden meldeten sich nicht gleich als Erste zurück, als dann aber was kam, war das ein vollständiges Angebot mit Auflistung aller Positionen samt Schubladen, Oberflächen und pi pa po. So wollte ich das haben. Dieses Angebot kam von Köster & Kretschmer in Braunschweig.
Angeboten wurde noch mein erster Entwurf in Höhe 90cm. Das habe ich mittlerweile korrigiert, denn mit 90cm komme ich nicht hin. Mit oben aufliegenden Lautsprechern kommt das als Endmaß in Betracht, der Schrank müsste dann knapp 60cm aufweisen. So sieht es derzeit aus, die Schrankhöhe beträgt nun 58cm und die Anzahl der Schubladen ist deutlich geschrumpft. Sollte dem Preis also nochmals zu Gute kommen. Zweites Bild zeigt skizziert den Einbau mit aufliegenden Lautsprechern und dem Sub in der Mitte.
Ich denke, da werde ich mal hinfahren. Mit Herrn Kretschmer habe ich schon gesprochen, das war sehr vielversprechend, ich halte euch auf dem Laufenden.
So stay tuned für Kinomöbel-Umsetzung.....
Gruß Olli
Ja, da war doch tatsächlich einer aus der Tischlergilde, der scheinbar weiß, wie man das zu machen hat. Genau genommen sogar Zwei. Diese beiden meldeten sich nicht gleich als Erste zurück, als dann aber was kam, war das ein vollständiges Angebot mit Auflistung aller Positionen samt Schubladen, Oberflächen und pi pa po. So wollte ich das haben. Dieses Angebot kam von Köster & Kretschmer in Braunschweig.
Angeboten wurde noch mein erster Entwurf in Höhe 90cm. Das habe ich mittlerweile korrigiert, denn mit 90cm komme ich nicht hin. Mit oben aufliegenden Lautsprechern kommt das als Endmaß in Betracht, der Schrank müsste dann knapp 60cm aufweisen. So sieht es derzeit aus, die Schrankhöhe beträgt nun 58cm und die Anzahl der Schubladen ist deutlich geschrumpft. Sollte dem Preis also nochmals zu Gute kommen. Zweites Bild zeigt skizziert den Einbau mit aufliegenden Lautsprechern und dem Sub in der Mitte.
Ich denke, da werde ich mal hinfahren. Mit Herrn Kretschmer habe ich schon gesprochen, das war sehr vielversprechend, ich halte euch auf dem Laufenden.
So stay tuned für Kinomöbel-Umsetzung.....
Gruß Olli
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Wer möchte mir einen Schrank bauen?
Handwerk hat goldenen Boden, sagt man. Ja, das glaube ich auch! Zumindest der Eine oder Andere hat sich sicher schon mehrere Böden vergolden können! Meine erste Skizze zu den Schränken ist fertig. Groß und breit, 90cm hoch mit je 3 Schubladen in zwei Reihen. Mit dem Entwurf bin ich nun mal losgezogen, um mir einen Eindruck zu verschaffen, wo ich denn finanziell landen könnte.
Folgende Kandidaten standen auf dem Zettel, alle aus der Region Braunschweig:
- Tischlerei Jacobi
- Tischlerei "Die Drei"
- Tischlerei Oelmann
- Tischlerei Köster & Kretschmer
- Tischlerei Struß
- Tischler Horst Hanhus
- Tischlermeister Pauli
Ich habe telefonisch und teilweise per Mail Kontakt aufgenommen und war heute mal bei "Den Dreien" vor Ort. Ergebnis: ernüchternd! Für das, was ich mir finanziell so vorstelle, wollen mir die Jungs gerade mal unbehandelte MDF-Platten zusammensetzen und solche Themen wie Schubladen (Schienensystem, Soft-Stop, Push-to-open, etc.) traute ich mich nicht anzusprechen. Im Rohzustand ging das Richtung 2.000,-€. Nee, das muss besser gehen.
Ich hatte noch Kontakt mit dem Einen oder Anderen, bislang verlief aber alles auch nach teils anfänglich aufkeimender Hoffnung (da geht noch was) wieder im Sande. Kann ja nicht angehen, ist hier nicht einer am Start, der mir was Geiles für einen guten Kurs bauen kann?
So tay tuned for Kinomöbel-Fortsetzung....
Gruß Olli
Folgende Kandidaten standen auf dem Zettel, alle aus der Region Braunschweig:
- Tischlerei Jacobi
- Tischlerei "Die Drei"
- Tischlerei Oelmann
- Tischlerei Köster & Kretschmer
- Tischlerei Struß
- Tischler Horst Hanhus
- Tischlermeister Pauli
Ich habe telefonisch und teilweise per Mail Kontakt aufgenommen und war heute mal bei "Den Dreien" vor Ort. Ergebnis: ernüchternd! Für das, was ich mir finanziell so vorstelle, wollen mir die Jungs gerade mal unbehandelte MDF-Platten zusammensetzen und solche Themen wie Schubladen (Schienensystem, Soft-Stop, Push-to-open, etc.) traute ich mich nicht anzusprechen. Im Rohzustand ging das Richtung 2.000,-€. Nee, das muss besser gehen.
Ich hatte noch Kontakt mit dem Einen oder Anderen, bislang verlief aber alles auch nach teils anfänglich aufkeimender Hoffnung (da geht noch was) wieder im Sande. Kann ja nicht angehen, ist hier nicht einer am Start, der mir was Geiles für einen guten Kurs bauen kann?
So tay tuned for Kinomöbel-Fortsetzung....
Gruß Olli
Dienstag, 14. Oktober 2014
Wie breit kann ich denn?
Nein, ich meine hier nicht die feucht-fröhliche Richtung, sondern den Umstand, nicht veränderliche Einbauten vorher zu betrachten, um Schattenwurf auszuschließen. Fast alles ist verschiebbar, eines nicht: unser Kamin. Und der steht mitten im Raum. Also fing ich heute mal an zu rechnen. Als Grundlage dafür ist aber schon eine Vorauswahl Beamer notwendig. Aufgrund der Abmaße der Nordwand (Breite 3,38m, Höhe 2,55m) kistallisiert sich aber bereits etwas heraus.
Unter der Prämisse, dass Medientechnik und Lautsprecher (mindestens Center und 2 Main, ggf. Sub) an der Nordwand unter der Leinwand untergerbracht werden müssen, ergibt sich eine ungefähre Höhe und der restliche Wandbereich bietet fast ohne "Verschnitt" Platz für eine Cinemascope-Leinwand. Krank - das sind überschlägig 3m Leinwandbreite und ca. 1,30m Höhe. Im Format 21:9 resultieren daraus knapp 130 Zoll Diagonale, bei 16:9 immerhin noch 105 Zoll.
Das gefällt mir immer besser. Aber der Weg ist noch weit. Und ich wollte ja die Freigangsbetrachtung machen. Weswegen der Exkurs zur Leinwandgröße? Na ja, das Format erzwingt gewisse Randbedingungen. Ronny klärt mich auf: " Für Cinemascope brauchst Du einen Anamorphoten." Ich brauche was?! Ein Anamorphot ist - wenn ich es richtig verstanden habe - eine Art Vorsatzlinse vor dem eigentlichen Beamer, die das Bild im Falle einer 21:9-Projektion aufzoomen kann.
Weshalb brauche ich das? Der Grund liegt in meiner Leinwandauslegung. Wenn ich Cinemascope umsetze, hat meine Leinwand immer die gleiche Höhe. Bei 16:9 hätte ich immer die gleiche Breite. Durch die gleiche Höhe in meinem Fall bilden sich aber senkrechte Balken rechts und links beim Betrachten eines 16:9 Films und zusätzliche horizontale Balken im Falle eines 21:9 Films (bei unverstellter Linse). Und hier greift der Anamorphot ein: er kann den Bildausschnitt komplett auf die volle Leinwandbreite aufziehen, alle Balken verschwinden.
Und die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Anamoprphoten kosten ein Vermögen. Aus der Traum? Nein, glücklicherweise scheint eine Lösung in Sicht. Ich weiß schon, weshalb ich Fan der Marke Panasonic bin. Es gibt Beamer mit integriertem Anamorphoten, die sich aber preislich in Regionen eines nicht schlecht ausgestatteten VW Golf bewegen. Panasonic bietet einen "Einstiegsbeamer" mit sog. LensMemory-Funktion an. Diese LensMemory speichert Positionen der Optik und fährt diese auf Tastendruck an. PT-AT6000E heißt mein Retter.
Wähle ich diesen Weg, wird es wohl der Pana werden müssen. Die Testberichte sind nicht schlecht. Eine Investition, die sich lohne könnte. Und mit Preisen zwischen 1.500,-€ und 1.800,-€ auch nicht außer Reichweite.
Nun aber zum eigentlichen Punkt: meine Rechnung zeigt glücklicherweise, dass mir der Kamin keinen Strich durch die Planung macht. Und unsere Vitrine ebenso wenig.
So stay tuned....
Gruß Olli
Unter der Prämisse, dass Medientechnik und Lautsprecher (mindestens Center und 2 Main, ggf. Sub) an der Nordwand unter der Leinwand untergerbracht werden müssen, ergibt sich eine ungefähre Höhe und der restliche Wandbereich bietet fast ohne "Verschnitt" Platz für eine Cinemascope-Leinwand. Krank - das sind überschlägig 3m Leinwandbreite und ca. 1,30m Höhe. Im Format 21:9 resultieren daraus knapp 130 Zoll Diagonale, bei 16:9 immerhin noch 105 Zoll.
Das gefällt mir immer besser. Aber der Weg ist noch weit. Und ich wollte ja die Freigangsbetrachtung machen. Weswegen der Exkurs zur Leinwandgröße? Na ja, das Format erzwingt gewisse Randbedingungen. Ronny klärt mich auf: " Für Cinemascope brauchst Du einen Anamorphoten." Ich brauche was?! Ein Anamorphot ist - wenn ich es richtig verstanden habe - eine Art Vorsatzlinse vor dem eigentlichen Beamer, die das Bild im Falle einer 21:9-Projektion aufzoomen kann.
Weshalb brauche ich das? Der Grund liegt in meiner Leinwandauslegung. Wenn ich Cinemascope umsetze, hat meine Leinwand immer die gleiche Höhe. Bei 16:9 hätte ich immer die gleiche Breite. Durch die gleiche Höhe in meinem Fall bilden sich aber senkrechte Balken rechts und links beim Betrachten eines 16:9 Films und zusätzliche horizontale Balken im Falle eines 21:9 Films (bei unverstellter Linse). Und hier greift der Anamorphot ein: er kann den Bildausschnitt komplett auf die volle Leinwandbreite aufziehen, alle Balken verschwinden.
Und die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Anamoprphoten kosten ein Vermögen. Aus der Traum? Nein, glücklicherweise scheint eine Lösung in Sicht. Ich weiß schon, weshalb ich Fan der Marke Panasonic bin. Es gibt Beamer mit integriertem Anamorphoten, die sich aber preislich in Regionen eines nicht schlecht ausgestatteten VW Golf bewegen. Panasonic bietet einen "Einstiegsbeamer" mit sog. LensMemory-Funktion an. Diese LensMemory speichert Positionen der Optik und fährt diese auf Tastendruck an. PT-AT6000E heißt mein Retter.
Wähle ich diesen Weg, wird es wohl der Pana werden müssen. Die Testberichte sind nicht schlecht. Eine Investition, die sich lohne könnte. Und mit Preisen zwischen 1.500,-€ und 1.800,-€ auch nicht außer Reichweite.
Nun aber zum eigentlichen Punkt: meine Rechnung zeigt glücklicherweise, dass mir der Kamin keinen Strich durch die Planung macht. Und unsere Vitrine ebenso wenig.
So stay tuned....
Gruß Olli
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