Freitag, 3. Oktober 2014

Ausfahrbar? Die Frage ist wohl, wer hier gefahren wird!

Ronny war nicht unbedingt meiner Meinung, als ich heute schon freudestrahlend meine ersten gedanklichen Ergebnisse ausschüttete. "Ausfahrbare Leinwand würd' ich nicht machen, die wirft irgendwann Falten - egal wie teuer die ist" sagte er mir. Hmm, klingt einleuchtend, dachte ich. "Bau Dir ne feste Leinwand ein!" "Was soll ich denn dann mit dem Fernseher machen?" lautete meine Antwort. Genau, wie soll das denn bitte gehen? Leinwand dran ist gut und was mache ich mit der Glotze? Ronny's Antwort war so simpel wie genial: "Na den TV fährst Du rauf und runter, ist doch logisch!" Schon ist der Gedanke auf dem Papier.....


Hmm, meinen guten Plasma rauf und runterfahren? Na ja, genau diese Funktionalität hat Ronny in der Legacy Lounge für seine bewegliche Cinemascope-Maskierung. Soll heißen: er besitzt eine fest installierte Leinwand im Format 1,85:1 (16:9, das Format gängiger Flachbildfernseher). Wenn er Cinemscope-Filme schaut, Formatverhältnis 2,35:1 (21:9), dann entstehen - wie im TV - horizontale schwarze Balken oben und unten, da die Breite ja gleich ist. In einem dunklen Kino wirken diese aber grau und vermindern den Kontrast des Bildes, also kann man durch eine bewegliche Maskierung den vollen Kontrast wiederherstellen, indem man bewegliche Leisten, die schwarz abgeklebt sind, in Position fährt. So etwas lässt sich über Seilzüge steuern, die von einem Rolladenmotor bedient werden.

Puh - wo war ich - ach ja, das soll auch mit meinem TV gehen. Soll ich den Pana wirklich an Seile hängen? Was ist, wenn der runterkracht? Auf der anderen Seite: wenn das funktioniert, könnte das wirklich Sahne werden. Eine Überlegung ist es wert.

Ich kram mal das Millimeterpapier raus und mache am besten mal ein paar Skizzen.

So stay tuned for erste Entwürfe.....

Gruß Olli

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Die Sache mit dem Wohnzimmer

Kurz bevor wir eingezogen sind, genauer gesagt eigentlich kurz bevor unser Wohnzimmer fertig wurde (im Rahmen des Neubaus vor gut 4 Jahren) haben wir uns ja dazu entschlossen, die ursprünglich geplante Anordnung (Fernseher und TV-Möbel, Lowboard, ... im Norden, Sofa im Süden) umzudrehen. Das Sofa wanderte sozusagen in den Westen und der Fernseher in den Osten. Damit reduzierte sich die Länge zur Breite (aus 5m Sichtabstand wurden gut 2 Meter). Wir dachten, das wäre besser hinsichtlich der gesamten Raumaufteilung und Nutzung, genau das Gegenteil war aber der Fall.




Leider ging uns das aber erst richtig auf, als alles eingerichtet und fertig war. Klar, wenn man's bewohnt, merkt man am ehesten, ob es passt oder nicht. So richtig glücklich waren wir damit nie und irgendwann keimte die Idee auf, wir könnten das wieder zurückbauen. Klar, so schwierig ist das ja nicht. Steckdosen rüberlegen und den Fernseher an die andere Wand hängen kann ja nicht so schwer sein.

Und da kam der Gedanke. Der Wunsch, der schon immer in mir schlummerte und durch meinen Nachbar Ronny noch mal richtig an Fahrt aufnahm. Das KINO. Daran dachte ich. Ronny hat dafür einen eigenen Raum eingerichtet, seine Legacy-Lounge als wohl größter Fan des Films Tron: Legacy. Nur, wie realisiere ich das, damit das (gedrehte) Wohnzimmer auch ein solches bleibt, man aber dennoch Kinogenuss erleben kann? Ich schmiede dazu einen Plan, die Gedanken kreisen in alle Richtungen, wenn nicht jetzt, dann gar nicht.

Ronny steht mir mit Rat und Tat zur Seite. Was habe ich bislang? Unseren 46" Panasonic Viera Plasma-TV, der mit Sichtabstand 2m gut performt, bei über 5m aber sicher nicht das Kinovergnügen bringen kann. Ich denke zunächst an eine abgehängte Decke, ausfahrbare Leinwand rein und an der anderen Seite im Süden der Beamer, ebenfalls versenkbar. Somit sollte nicht viel zu sehen sein.

Werde mir mal weitere Gedanken machen und euch auf dem Laufenden halten.

So stay tuned for Olliplex (die Wortschöpfung kommt übrigens von Ronny).....

Gruß Olli

Samstag, 12. Juli 2014

Gartenauffahrt!

Endlich, nach allem Hin und Her der letzten Tage heute wieder ein echter Lichtblick: unsere Gartenauffahrt ist fertig! Der Bereich, der bislang immer so aussah wie eine Baustelle (und auch eine war), ist jetzt keine mehr. Bleibt nur noch das Ostbeet irgendwann fertigzustellen.



Ich hatte Borde bei Brandes eingekauft und den Golf bis Stehkragen vollgeladen - richtig voll, wie man unschwer erkennen konnte. Die Fahrerei hatte da aber auch etwas von einem Eiertanz. Nun denn, das Baumaterial ereichte samt Fahrer die Baustelle unversehrt und als meine Helfer eintrudelten, ging es gleich in die Vollen. Ausgehoben, die alten seitlichen Borde zum Kompostbereich hinter dem Gartenhaus weggenommen, alles ausgeschachtet und einen Teil des Sandes wieder eingefüllt und verteilt.

 

Die Bordberandung kam wieder rein und wurde in Beton gesetzt, dann die Fläche mit Sand aufgefüllt und abgerüttelt. Anschließend folgte derVerlegesplit. Dann Steine gesetzt und abschließend wieder abgerüttelt. Sand in die Fugen und fertig. Ist nicht zu glauben, wieviel anders - also fertiger - der ganze Garten jetzt wirkt. Das entschädigt doch schon für die missglückte Fugenaktion!


Stay tuned.....

Gruß Olli

Samstag, 24. Mai 2014

Großkampftag

Heute war Großkampftag bei bestem Wetter und zwar - genau - schon wieder auf der Terrasse.  Allerdings nicht ausschließlich. Ich nutzte die Gelegenheit, meine restlichen Platten hinter dem Gartenhaus noch zu schneiden, da ich mir eine STIHL-Baustellenflex organisiert hatte, denn mit meiner kleinen grünen BOSCH war irgendwann nichts mehr zu holen. In dem Zuge haben wir auch gleich noch die zwei restlichen Platten unter die Rutsche des Kletterturms gesetzt, damit ich dort besser Rasen mähen kann.


Am Haus nahmen wir die großen Trittsteine vor den Fenstern der Südseite hoch, da sich hier bereits die Ameisen fürstlich eingerichtet hatten und den Sand, der seinerzeit unter die Platten gebracht worden war, wieder heraustrugen.


Hier habe ich auch gleich noch die Möglichkeit genutzt, die letzte Woche durch den Grauschleier des Fugensandes leicht verranzten Platten zu reinigen. Ist besser geworden, aber noch nicht sauber.


Lasse das Wetter weiter für mich arbeiten und werde mal sehen, ob ich nächstes oder übernächstes Jahr wieder eine Intensivreinigung folgen lasse.

So stay tuned......

Gruß Olli

Samstag, 17. Mai 2014

Fugen......

Irgendwie habe ich in letzter Zeit ständig mit Fugen zu tun. Zuletzt ärgerten mich diese hinter dem Gartenhaus, heute ging ich dazu über, mich mit unserer Terrasse zu beschäftigen. Wenn man etwas neu anlegt, sieht alles noch so schön und jungfräulich aus, wie später niemals wieder. Ist so wie bei der Abholung eines Neuwagens. Der Lack glänzt, alles ist noch blitzsauber und riecht neu. Im Laufe der Zeit lässt das dann leider nach. So auch hier. Unkraut und Moos fordert Ihre Existenzberechtigung und zeigen sich zwischen den schmalen Fugen unserer Platten.

Ich hatte die grandiose Idee, die Fugen mit aushärtendem Fugensand zu füllen. Sand, der mit Bindemittel versetzt ist und aushärteten soll, um dem Unkraut keine Chance zu geben. Ich kann euch nun sagen: hätte ich es mal lieber gelassen. Die Mindestfugenbreite habe ich mir hingelobt (war am unteren Ende der Skala) und meine Fugen gehen nach oben ja aufgrund der Fasen noch einmal auf.

Das Resultat nach dem Reinigen: teilweise ausgefüllte Fugen, teilweise ausgefegt und überall ein Grauschleier vom Bindemittel. Weniger schön. Jetzt muss ich beizeiten den Fugensand wieder entfernen und auf die gute alte Art und Weise die Pflege alle paar Jahre wiederholen: auskärchern und neuen, normalen Sand einfegen.

Schade, ich hatte mir mehr versprochen. Kann aber sein, dass dieser aushärtende Fugensand mit breiteren Fugen durchaus gut funktioniert. ich kann ihn hier tatsächlich nicht weiterempfehlen (hatte den Tipp von einem Kumpel bekommen, der darauf schwört).

So stay tuned.....

Gruß Olli

Donnerstag, 17. April 2014

Nur fast fertig....

... wurde heute der Weg hinter dem Gartenhaus aber eben nur fast. Ist aber auch nicht verwunderlich, wenn man die Einfassung zuerst baut. Wenn die Platten dann später ohne Nachschneiden passen, ist das wohl wie ein Sechser im Lotto. In unserem Fall müssen je 10cm geschnitten werden.


Die Platten ließen sich leider nur mies verlegen, ich habe welche nachgekauft und nur noch Exemplare ohne Fase bekommen. Da fallen Unterschiede beim Verlegen noch eher auf. Immerhin ist es nur der Weg hinter dem Gartenhaus, also nicht so wild. Zum Ende der Reihe hin waren die Abstände der parallel Bordreihen auch so eng, dass ich mir noch eine Diamanttrennscheibe gekauft habe und meine kleine grüne 125er Flex durch die Platten jagte. Einseitige Fase unten, damit passten sie dann rein. Die letzten beiden hätte ich auch noch auf Länge schneiden können, allerdings hatte ich die Maschine da schon gereinigt. Mache ich ein anderes Mal. Zumindest kann man nun gefahrlos hinter dem Haus lang laufen, ohne sich die Haxen zu brechen ;-).

Stay tuned.....

Gruß Olli

Mittwoch, 16. April 2014

Dachrinne reloaded

Bei OBI fand ich passende Tropfleisten, aus nichtrostendem Stahlblech in passender Breite und Länge. Heute zugesägt, gebohrt und mit dem Dichtsilikon, was noch übrig war, unter die Leiste geschraubt, mit der auch die Dachpappe fixiert ist. Nun tropft nichts mehr daneben, das Regenwasser landet wo es soll.

Abschließender Test mit dem Gartenschlauch bestanden. In den Bereichen, wo die Bleche unterbrochen sind, habe ich noch mal ein paar Reste Teerpappe aufgeschweißt, so läuft das Wasser dorthin, wo es hinlaufen soll. Am Ende schon ziemlich aufwendig und ausgefeilt, ich hätte aber auch gern weniger Aufwand investiert.

Als nächstes geht es an die Platten. So stay tuned.....

Gruß Olli