Samstag, 20. April 2013

Gartenhaus, Volume 1 - Acker blank machen

Mann, ich hatte schon Bange vor diesem Tag. 32m² Rasenfläche von Hand wegziehen, um dann hier die Einfassung für unser Gartenhaus reinzusetzen. Wie auch für die Terrasse uns unsere Hecke kam für mich hier nur die Einfassung mit Rasenkantenborden (60 breit) infrage. Unter dem Haus soll eine Zierkiesfläche analog des mittleren Terrassenbeetes entstehen, welches die Fundamente verdeckt, auf denen wiederum der Rahmen des Gartenhauses steht. Für den Rahmen (das Haus hat immerhin Grundmaße von 4,5 x 3m) habe ich mir 50 Stück verzinkte Winkel bauen lassen (war günstiger als Baumarkt), auf denen der Rahmen dann aufgesetzt und in die Fundamente gebracht wird.


Aber das ist noch Zukunftsmusik. Kommen wir zurück zum Thema Rasenfläche. Glücklicherweise war mein Nachbar Dennis gestern mit seinem kleinen Minibagger zu Gange und hat sein im Garten liegendes Material glattgezogen. Nicht lange gezögert und gefragt. Keine halbe Stunde später war der Rasen abgezogen. Ein enoermer Fortschritt, denn so konnte es heute sofort mit den Gräben und dem Setzen der Borde losgehen. Danke Dennis!


Von Torsten und Ronny hatte ich heute tatkräftige Hilfe, an euch beide auch nochmal herzlichen Dank. Ruckzuck verschwand der große Haufen Rasenpelten vom Vorabend und die Borde nahmen eins ums andere Platz im Graben. Dass wir vier PE-Rohre für die automatische Gartenbewässerung auf die Nordostecke unter die Borde legen wollten, fiel mir leider erst dann auf, als wir bereits drei Meter um die Ecke waren. Na klasse! Wir verbauten noch unsere Mischung und gruben dann vor und hinter dem gesetzten Bord aus. Anschließend haben wir das sehr störrische PE-Rohr abgelängt und unter dem Bord hindurchgefrickelt. Natürlich setzte es sich und kippte ab. Wir zogen die Rohre zusammen, Klebeband drumherum und ab in den Graben, Erde drauf, festgetreten. Dann das Bord herausgenommen, Mischung rein, wieder eingesetzt und hingefummelt. Hat am Ende doch gut geklappt.


Die Bewässerung (kommt frühestens nächstes Jahr) wird vier Kreisläufe haben. Drei Beregnungslinien, eine permanente Versorgung für Wassersteckdosen und das fünfte Leerrohr habe ich für den Stromanschluss eingesetzt. Alle Rohre sind an beiden Enden markiert, um später ohne Sucherei anschließen zu können.


Nach der Kaffeepause hatten wir schon richtig was geschafft, aber ihr erinnert euch noch an das Thema Sandkasten-Zeltdach und Winkel. Die gebogenen Winkel wurden und heut wieder mitgebracht (danke ;-)) und damit konnten wir den Pavillion schlussendlich aufbauen. War fummelig aber schlussendlich sieht es doch ganz gut aus.

Als ich dann noch mit meiner Planung für das nächste Wochenende um die Ecke kam, waren Eltern doch etwas verhalten in ihrer Freude. Verständlich nach dem langen Tag. Was aber vorbereitet werden muss, ist die Unterlattung des Fußbodens mit Holzschutz streichen (dazu muss die Unterlattung aus dem großen Gartenhaus-Paket heraus). Natürlich war das Paket so grandios gepackt, dass die benötigten Latten wo lagen? Genau! Ganz unten! Zu Viert (Torsten war nochmal da) haben wir das ganze Paket auseinandergepflückt und in die nördliche Garage gestapelt. Echtes Garagen-Tetris mit dem Unterschied, dass die Balken nicht verschwinden, wenn alles voll ist. Nun ist die Garage wirklich zum Platzen voll, Auto bleibt draußen. Noch ein Grund, dass wir schnell weiterkommen.


So stay tuned for Fußboden und Unterbau mit Fundament.

Gruß Olli

Montag, 15. April 2013

Sandkasten-Aufbau - Klappe, die Erste!

Brüggmann steht eigentlich für Qualität. Gut, Holz ist halt Holz und für einen Metaller wie mich doch unberechenbar, da es sich nicht immer so verhält, wie man das erwartet. Demnach machten die von mir in der Zwischenzeit geschliffenen und lasierten Hölzer unseres "Kinderpavillions Benjamin" auch nicht immer das, was sie sollten. Hier und da ordentlich große Spalte, es knackte und knirschte beim Anziehen.

Aber dennoch ging es gut vorwärts bis ......... zu den Winkeln. Winkel, die nicht passen! Stärke 1mm, Schenkellänge je 15mm mit einer hartgelöteten Holzschraube auf der einen Flanke. Lapidar stand in der ohnehin sehr schlecht lesbaren Aufbauanleitung, man solle die Winkel passend zu den Hölzern hinbiegen. Zum Anbringen der vier Dachbalken ist das notwendig, aber ohne Werkbank und Schraubstock war daran nicht zu denken. Schließlich wohnt ja Rambo nicht in der Nachbarschaft, der uns hier vielleicht hätte helfen können. Eine alternative Anordnung lies sich nicht umsetzen, da keine Werkzeugzugänglichkeit möglich. Also brachen wir frustriert die Arbeit ab . So ein relativ teures Produkt mit Teilen, die nicht passen, kann man eigentlich nicht weiterempfehlen. Der Rest ist aber solide und das Textildach erscheint hochwertig, also muss man wohl in den sauren Apfel beißen, wenn man so einen Pavillion haben will.

Zum Winkelbiegen muss also Vadder mal wieder ran, der hat ne Werkbank und darf jetzt die Biege machen ;-). Damit verzögert sich unsere Sandkasteninbetriebnahme noch etwas.

So stay tuned for Dach mit Haube in ein paar Tagen....

Gruß Olli

Samstag, 13. April 2013

Heckenschluss

Heute ging's weiter und nun ist die Hecke komplett. Sogar die ersten Zweige melden sich bereits, die Pflanzen haben in den Blumenerdesäcken offenbar gut durchgehalten. Leider ist der bestellte Rindenmulch (ich habe 3 schlanke Kubikmeter ausgerechnet) heute noch nicht wie geplant eingetroffen, unser Lieferant hat viel um die Ohren und zu wenig Personal. Bleibt also nur übrig, abzuwarten.


Da wir heute mit der Hecke schon relativ früh fertig geworden sind, machten wir uns gleich noch an die Einfassung für den Sandkasten. Endlich kommen mal die übrigen Terrassenplatten weg, über die man in der Garage regelmäßig stolpert. Genau die haben wir hier eingebaut. Grasnabe runter, bisschen ausgekoffert, Split drunter und Platten drauf. Farblich haben wir etwas mischen müssen, da für eine einfarbige Einfassung nicht mehr genug Platten zur Verfügung standen.


Dennoch kann sich das eigentlich sehen lassen. Lediglich der frickelige Rasen, den wir letztes Jahr noch ausgesäht haben, nervt mich, denn das sieht wirklich bescheiden aus. Wir vertikutieren ohnehin dieses Jahr das erste Mal und ich muss mir noch überlegen, wie es mit den besagten Flächen weitergehen soll.

Kommende Woche geht es mit dem Gartenhaus los. Na ja - Schritt eins ist die Einfassung. So stay tuned, das wird DAS Projekt für 2013.

Gruß Olli

Samstag, 6. April 2013

Ab durch die Hecke, Vol. 1

Der Osterhase hat zwar noch keine Tauchpumpe gebracht, aber er hatte gute Tipps im Gepäck. Von meinem Arbeitskollegen Jörg habe ich darüber hinaus einen Laden empfohlen bekommen, der sich gut in Bewässerungsfragen auskennt und auch Pumpen vertreibt. da werde ich mir die Tage mal aufschlagen.

Aber kommen wir zum heutigen Tag: bereits am Dienstag sind unsere Heckenpflanzen von Gärtnerei Berking eingetroffen, Herr Pinkepank hat sie persönlich vorbeigebracht. Es hieß: Wurzeln feucht halten, aber nicht ersaufen. Ich kippte über die Woche ein, zweimal etwas Wasser in die Kunstsoffsäcke, in denen die Pflanzen standen. Heute ging's nun in die Erde, zumindest für den ersten Teil der roten Berberitzen. Kirschlorbeer kam für uns nach dem Debakel im Nordbeet nicht mehr in infrage, selbst diesen Winter haben sie wieder gelitten, die grünen Portugiesen. Die Berberitze soll widerstandsfähig und genügsam sein und darüber hinaus eine sogenannte Vogelhecke. Also ran die Arbeit.


Die Winkel zur Straße hinten erhielten innen noch Teerpappenstreifen, damit die Wurzeln später nicht durchwachsen. Es folgte das Durchgraben, dann abmessen und Löcher ausheben. Pflanzen rein (die versprochenen mindestens 70cm Höhe war leider nicht überall zu finden, daher haben wir z. T. mehrere Pflanzen zusammengefasst), einschwemmen und zuschütten. Wir liegen jetzt gut fünf Zentimeter unter Bordkante, um noch mit ausreichend Rindenmulch auffüllen zu können.


Mehr als die Hälfte haben wir geschafft, der Rest wird kommendes Wochenende in Angriff genommen. Unter der Woche werde ich mal versuchen, Junior's Sandkasten abzuschleifen und zu streichen, so dass wir damit vielleicht auch noch anfangen können, wenn die Zeit noch reicht.

So stay stuned for Heckenschluss ;-)

Gruß Olli

Samstag, 30. März 2013

Brunnen reloaded

Die Tage war das Wetter wieder so lala, nicht richtig kalt, aber der Boden ist immer noch teilweise hartgefroren. Gut, dass wir heute einen gefräßigen Hartmetallbohrkopf zu Besuch hatten, der sich auf solch widrige Bedingungen das sprichtwörtliche Ei pellt. Ihr versteht nicht so ganz?

Unser Gartenhaus hat sich ja nun in der Konzeption noch mal evolutionär weiterentwickelt, so dass nun eine neue Brunnenposition in Betracht gezogen werden konnte. Die alte Bohrung tiefer zu setzen hätte grundsätzlich auch geklappt, jedoch ist das verbaute 100er KG-Rohr wie eine Banane geformt, so dass da wohl Probleme aufgetaucht wären. Also neue Position und zwar in der Nordwestecke des Hauses, das war deutlich risikoärmer. Der bisherige Brunnen war uns mit 8,70m dann doch etwas zu wenig. Und Nachbohren ist nicht mehr möglich, wenn das Haus erst mal steht.


Ich hatte die neue Brunnenlage bereits mit Sprühfarbe markiert und zuerst ging es an das Ausheben des Spülbeckens und der Spülrinne. Der verwendete Bohrkopf hat eine integrierte Spülung mit Kühlfunktion, da das Wasser zwischen Spülbecken und Bohrkrone im Kreis gepumpt wird. Dies ermöglicht auch das Herausspülen des Bohrguts und führt zu einer sauberen runden Bohrung. zumindest in der Theorie. Es kommt halt auf die Beschaffenheit des Bodens an, was wir auch noch feststellen sollten.


Zu Beginn lief alles glatt, der Bohrer arbeitete sich Meter für Meter vor, doch bei ca 10 Metern stießen wir auf eine derart feine Kiesschicht, dass uns die Brunnenwandung permanent wieder einfiel - sie ließ sich garnicht erst aufbauen. Die Schicht war bereits ab fünf Metern stark wasserführend (was ja schön ist), so dass unser gesamtes Spülwasser nicht wieder aus dem Bohrloch herauskam, sondern direkt im Grundwasser verschwand. Wir ließen hunderte von Litern aus dem alten Brunnen, der Zisterne und unserem Gartenwasserhahn parallel reinlaufen, letztlich ohne Erfolg. Bei 12,5m Bohrtiefe brachen wir deshalb ab.


Nach Einführung des blauen Brunnenrohres haben wir nun eine Tiefe von 11 Metern erreicht, was uns eine Wassersäule von 6 Metern beschert. Da kann man sich nicht beschweren. Ausreichend für eine gute Tauchpumpe. Das neue Brunnenrohr ist jetzt auch ein echtes Brunnenrohr mit einem Sumpfanteil und einer Filterstrecke. Wir haben in 3 Zoll gebohrt und setzen dann hier eine passende Tauchpumpe ein.

Arbeit getan, jetzt kann es Ostern werden. Vielleicht hat der Osterhase ja bereits eine schicke Pumpe im Korb?

Stay tuned......

Gruß Olli

Montag, 25. März 2013

Baumaterial (soll den Winter vertreiben!)

Mann, dieses Jahr braucht man als Draußen-Heimwerker echt starke Nerven. Da keimt zwischendrin schon Hoffnung auf, dass der Frühling kommt und dann gibt's noch mal so eine Klatsche wie gerade. Die Tage hat es sogar wieder geschneit, dass unser kleiner Schneeflug noch mal zum Einsatz kam.

"So geht es nicht weiter!" dachte ich und versuche dem Frühling nun, durch die Bestellung von Baumaterial auf die Sprünge zu helfen. Denn die Arbeitsliste ist lang:

- Hecke pflanzen
- Sandkasten für Junior aufbauen
- Brunnen neu bohren (passend zum Folgepunkt)
- Gartenhaus bauen
- Sitzbank auf den Gabionen bauen
- Abdeckung Wärmepumpenverteiler bauen
- automatische Beregnungsanlage planen (um die Rohre gleich im Gartenhaus verlegen zu können)
- Rasen vertikutieren......

und was weiß ich noch sonst so alles. Den Start machten vor einigen Tagen die Klamotten von BauKing aus Braunschweig (Material für das Gartenhaus), heute kam Steib und brachte den Sandkasten und die Douglasienbohlen mit Lattung für die Gabionen. Leider kam nicht alles mit, der Kinder-Picknicktisch wird nachgeliefert und auch zwei Deckbohlen haben derart große Risse, dass ich sie noch austauschen lassen werde.


Lassen wir uns überraschen, wie lange wir noch frieren müssen. Die Vorarbeit für die Heckenpflanzung musste ich kürzlich aufgrund des noch gefrorenen Bodens verschieben (auch, wenn es nicht danach aussieht).

So stay tuned for Start in Gartensaison 2013!

Gruß Olli

Samstag, 16. Februar 2013

Kabel in die Wand!

Die erste Aktivität für 2013! Spachteln und Streichen im Flur? Nein - Fehlanzeige - das Thema habe ich zwar beim Bärchen wieder in Erinnerung gerufen (Herr Kiehm ist dran), aber es gibt noch keinen definitiven Termin. Dafür haben wir heute aber was anderes geschafft.

Lange schon störten mich die Strippen, die zwischen Fernseher und Lowboard im Wohnzimmer runterhingen und ich habe mir ja schon ewig vorgenommen, "dass da ein Kabelkanal rein muss, um alles verschwinden zu lassen". Alle Kabel ab in die Wand, ja - das sähe gut aus. Da baumelt ja auch ordentlich was rum: Netzkabel, mehrere HDMI, Cinch, Satellitenkabel und so weiter und so fort. Vor einigen Tagen habe ich nun bei OBI zugeschlagen und mir einen rechteckigen Lüftungskanal geleistet, der passt sogar genau in den Spalt zwischen der ersten Lattung (die hat 60mm, der Kanal hat 55mm Höhe). Der Einbau ging mit etwas Unterstützung schnell und perfekt von der Hand.


Nun muss noch geschliffen, nachgespachtelt und gestrichen werden und hoffentlich bis zum Ende der Woche ist dann alles fertig und unsere Geräte können wieder an Ihren angestammten Platz zurück. Wenn alles fertig ist, kann auch die neue LED-Beleuchtung zeigen, was sie kann, ihr werdet sehen, wie es geworden ist.

So stay tuned....

Gruß Olli