Samstag, 28. April 2012

Stehkragen-Fortsetzung, heute allerdings ......

..... mit leistungsfähigerer Unterstützung als letzten Samstag. Aus dem Familienkreise hatten wir einen Bosch-Hammer rekrutiert. Der empfand die Aufgabe, den Stahlbeton-Außenkranz der Garagen mit Löchern zu versehen, allenfalls als Fingerübung. Unglaublich, was das ausmacht. Die Maschine hat das Loch quasi nur durch ihr Eigengewicht gebohrt, wo sich meine kleine grüne Bosch abgequält hat. Muss ich mir wohl doch noch mal eine Hilti oder einen Boschhammer genehmigen ;-).


Ruckzuck saßen die Profile, allerdings war noch einiges an Fummelei notwendig, um die Blenden über die gesamte Länge vernünftig auszurichten. Als das geschafft war, habe ich die hintere (zum Dach nach innen gerichtete) Abschlusskante mit Silikon dichtgemacht. Nur so ist sicher, dass Wasser mit der Teerpappenpampe nicht wieder unter der Blende durchläuft und die Wand vollsaut. Was über die Blende sifft, ist ja nahezu sauber, zumindest verdreckt es dann nicht mehr in solch einem Tempo wie im letzten Jahr.


Nach getaner Arbeit gab es für alle hart Arbeitenden erst mal ein Bierchen. Tagesabschluss dann über eine Runde Rasen düngen und abends Futter vom Grillrost. So soll's sein. Nächste Woche soll der Zaun begonnen werden, darauf freuen wir uns ja nun schon monatelang und sind sehr gespannt.


Bald geht's los, so stay tuned......

Gruß Olli

Samstag, 21. April 2012

Stehkragen für die Garagen

Wir erinnern uns: vor fast genau vier Wochen haben unsere Garagen ihr neues weißes Kleid bekommen. HanseBeton war hier und hat den Siff übergestrichen. Und nun wird es allerhöchste Zeit, die Blenden anzubringen, denn das Wasser läuft nach wie vor an der Wand runter, wenn sich die Schleusen öffnen. Die Blenden habe ich mir bei Brandes organisiert, die passen gut. Der Preis war fair, das Profil auch ;-). Und ich habe die Dinger sogar ins Auto geladen bekommen. Gezwungenermaßen, denn Brandes hätte nicht rechtzeitig liefern können. Vorgestern holte ich den Kram ab und heute ging es dann mit dem Anbringen los.


Ich hatte mir das schön zurechtgelegt, meine kleine grüne Bosch sollte sich mit Ihren 750W in den Betonbund fressen, um Platz für Dübel und Schrauben zu machen. So viel zur Theorie. Trotz Schlag ging fast nix, den Stahlmatten sei Dank. Die Maschine quälte sich und ging in die Knie, hier muss wohl doch etwas mit mehr Durchschlagskraft ran. Trotzdem haben wir ein paar Meter geschafft, kommendes Wochenende geht es dann weiter.


Parallel beschäftigten wir uns mit dem Ostbeet. Dort haben nun zwei Reihen Kartoffeln Ihren Platz gefunden, nachdem wir den - schon wieder - bockelharten Boden umgegraben und fein geharkt haben. Unser erstes eigenes Gemüse! Jetzt immer fleissig gießen und hoffen, dass die befellten Tiefbauer sich nicht an den Knollen vergreifen. Mal schauen, wie sich die Sorte so macht. In erster Linie soll dadurch ja der Boden verbessert werden. Ihr werdet erfahren, ob wir zu den klugen oder dummen Bauern gehören ;-)).


Stay tuned.....

Gruß Olli

Mittwoch, 28. März 2012

Endlich Lückenschluss!

Die Lücke ist dicht! Endlich stehen alle Winkel, wo sie auch stehen sollen. Heute haben wir den Rest der etwa 10m mit etwas Hilfe eingebaut. Dazu mussten wir noch mal stemmen und zurecht schneiden. Jetzt ist die einzige Öffnung noch die, die dort auch hingehört und bleibt - die Öffnung für das Tor an der Südwestecke.


Was bin ich froh, dass wir das Kapitel nun abgeschlossen haben. Die Winkel - auch schon in den recht zivilen Abmaßen - haben einen bei der Grundstückslänge ganz schön viel Kraft gekostet. Aber das Ergebnis überzeugt.

Nun kann es mit dem nächsten Kapitel vorangehen, dem ZAUN, wenn dann alles fertig besprochen ist. Auf Basis der nun fertigen Höhen müssen wir ja noch einmal neu einmessen.

Stay tuned.....

Gruß Olli


Samstag, 24. März 2012

Bei der Erfahrung mit dem Steinesetzen.....

... haben wir heute gleich mal mit der Wäschespinne weitergemacht. Das geniale Fundament kennt ihr ja schon, heute lernt ihr auch die Einfassung kennen. Ich hatte die Tage von EHL, die sitzen hier um die Ecke in Mehrum bzw. Schwicheldt, die Steine für die Einfassung geholt. Das war vielleicht ein Chaos. Bei Brandes erzählten sie mir, ich kann da hinfahren und den Kram einfach abholen, ich bräuchte nur den Auftragsschein mitnehmen, den Sie mir ausgestellt haben. Bei EHL dann die Kehrtwende, die meinten, das ginge so gar nicht. Als ich denen aber klar machte, dass ich da nur mit den Steinen im Kofferraum wieder vom Hof fahre, klappte es doch. Zwar mit Bürokratieaufwand, aber es klappte.


Heute war nun der Einbau an der Reihe. Wir mischten unseren Beton zurecht (für die Heckeneinfassung werde ich doch mal über einen Betonmischer nachdenken, die gibt's ja zum kleinen Kurs - 85m Borde mit handgemischtem Beton, och nööööööö.....) und stachen dann den Rasen am Fundament im Kreis ab. Fix eine Pappmatritze als Abstandshalter hingeschnitzt (damit der Steinkreis auch zentrisch sitzt), dann Beton rein und die Steine gerade und winklig hingefummelt.


Ging eigentlich ganz passabel, ein- bis zweimal musste noch hochgenommen und korrigiert werden aber nach den Winkeln schockt uns so schnell nix mehr. Nun ist die Einfassung fertig, es muss aber noch Mutterboden angefüllt und Rasen nachgesäht werden, denn wir liegen noch zu hoch. Ich habe das Fundament der Bodenhülse zu stark hochgezogen. Nun gut, das lässt sich machen.

Im Bereich der Winkelaussparung auf der Südseite, wo das Tor im Zaun eingebaut werden soll, haben wir nun auch mit dem Ausheben begonnen. Hier kommt später, ebenfalls gepflastet, eine kleine Rampe hin.


Mann, was freuen wir uns auf den Zaun. Bald ist es hoffentlich soweit.

Stay tuned.....

Gruß Olli

Donnerstag, 22. März 2012

Weg mit dem Dreck!


Nein, ich spreche hier nicht von einem Streik der Peiner Müllabfuhr. Wenngleich das wohl auch gepasst hätte. Wie ich sicher in der Vergangenheit schon mal anmerkte, sind unsere blitzsauberen weißen Garagen mit der Zeit selbstständig eingesaut. Ihr erinnert euch sicher an die Thematik.

Oben ist keine scharfe Abschlusskante montiert (wird von HanseBeton standardmäßig nicht mitgeliefert) und somit geht an der oberen umlaufenden Kante die weiße Farbe direkt in die geklebte Schweißbahn der Teerpappe über. Und was macht die Teerpappe, wenn es darauf regnet? Der Regen wäscht braune Pampe aus der Pappe aus und die sifft schön an der Garage runter. Und zwar überall.

Dementsprechend haarsträubend sah es jetzt nach 1 1/2 Jahren aus (so lange wohnen wir schon hier?!). Gelbe statt weißer Fassade. Hab leider kein Bild mehr davon greifbar. Also sprach ich vor einiger Zeit bereits unserem Herrn Scheiding auf die Mailbox. Keine Antwort. Und das war bestimmt bereits 3 bis 4 Wochen her. Heute früh klingelte bei mir in der Firma das Handy und ein freundlicher Mann am anderen Ende, dessen Name ich nicht verstand, teilte mir mit, er befände sich bereits auf der A7 südlich von Hamburg und wäre auf dem Weg. Hä??? Auf dem Weg zu uns? Und weshalb? Weitere Antworten ergaben die Lösung auf das Rätsel. Es war ein Mitarbeiter von HanseBeton, der - initiiert von Herrn Scheiding - heute nach Dungelbeck kam, um die Garagen zu streichen. Toll, das hätte ich gern wenigstens einen Tag zuvor gewusst. Also koordinierte ich den Besuch schnell telefonisch mit Anne und hoffte, dass alles klappt.


Tat es. Er klebte sauber ab, hat nichts vollgekleckert und gut gearbeitet. Die Garagen erstrahlen nun wieder in gleißendem Weiß (man sieht es besonders gut im Vergleich zum Abstellraum). Allerdings nur bedingte Zeit, wenn ich mich nicht beeile, eine Lösung zu finden, die Sauerei künftig zu unterbinden. Aber ich hab schon eine Idee.

So stay tuned for clean garage project. Da geht noch was.

Gruß Olli

Montag, 19. März 2012

Ausschachten

Heute hat es mich mal gejuckt, ich musste unbedingt austesten, ob die Wäschespinne nun auch gerade im Fundament steht. Beton sollte ja mittlerweile fest genug sein. Also rausgekramt und reingestellt, voila! Sieht gerade aus, bleibt auch so mit Wasserwaage (die Fotografie ist leider nicht ganz waagerecht). Mission erfüllt. Jetzt kann Anne nach Herzenslust Wäsche aufhängen, dass sich die Balken - nee Leinen biegen.


Auf der Südseite stehen die Winkel und die Aussparung für das spätere Tor ist ja nun auch da. Mit dem Kinderwagen wird der bislang genutzte Weg vorn am Verteilerkasten bald zugebaut, also habe ich heute angefangen, den Boden 30cm tief auf zwei Meter Länge auszuschachten. Natürlich nicht allein für den Kinderwagen. Hier soll später eine Auffahrt hin, bis dahin nutzen wir das dann für unseren Babyporsche. Erde raus (bin ich dran), Schotter rein (kommt später).

Der Zaun kommt in Reichweite....

Stay tuned....

Gruß Olli

Samstag, 17. März 2012

Projekt Zaun: Noch mehr Winkel....

Hurra, die Plackerei geht weiter. Nachdem wir letztes Jahr bereits die ersten L-Stützen an der Ostseite gesetzt haben, ging es nun heute an der Südseite weiter. Gut 20 Meter standen auf dem Plan, das sind recht genau 50 Stützen. Bei einem Gewicht von ca. 80kg pro Stütze sind das 4 Tonnen, die wir rumschleppen müssen.

Da unsere Straße mit doch merklichem Gefälle gebaut wurde (20cm) und wir die 30cm über Straßenhöhe an der Ostseite nicht durchhalten, müssen wir im Süden abstufen. Denn die 30cm durchziehen würde bedeuten, dass wir aufgrund des Gefälles der Straße in der Südwestecke etwa 50cm über Straße liegen. Das reicht nicht hin, denn unsere Winkel haben nur 40cm Höhe. All das wissen wir glücklicherweise, da Olaf, unser Nachbar im äußersten Südosten des Baugebiets, mit seinem Rotationslaser rüberkam und alles noch mal ausgemessen hat. Dafür noch mal vielen Dank!


Also musste fix eine Lösung her, die da nun heißt: Winkel werden abgestuft gesetzt und zwar in drei Schritten je 5cm auf jeweils etwa 6 Meter Länge. Die abgestuften Bereichen sollten natürlich so kurz wie möglich sein, da die Zaunmatten in jenen Bereichen natürlich teurer, weil höher sind. Auf der anderen Seite orientierten wir uns an der aktuellen Geländehöhe. Die Zaunoberkante soll später umlaufend auf einer Höhe liegen, um ein ordentliches Erscheinungsbild zu erhalten. Ausgehend von Gittermatten mit einer 80er Höhe können in den gestuften Bereichen dann 100er Matten jeweils unten auf die richtige Höhe zugeschnitten werden. Ist nicht ganz so einfach zu verstehen, ihr werdet es aber sehen, wenn der Zaun kommt. Wir begonnen in der Südwestecke, ließen die Toraussparung frei und kamen schlussendlich bis kurz hinter die Laterne. Waren gut 15 Meter, danach war nicht mehr zu wollen, die Arme wollten nicht mehr weiter. Die ganze Arbeit wurde von der Terrasse aus immer überwacht von unserer Bauleitung ;-).



Zwischendurch haben wir mal wieder ein Erdkrötenpärchen aufgescheucht, welches sich unter einer Stütze versteckt hatte, die ich bereits Mitte der Woche dort abgelegt hatte. Nichtsdestotrotz haben wir richtig was geschafft und qualitativ haben wir uns auch gesteigert, möchte ich mal behaupten. Wahrscheinlich lag das an der Aufsicht unserer Bauleitung ;-P


Mann, ich freue mich, wenn diese Einfassung endlich fertig ist und der Zaun kommen kann. Bezüglich dessen werde ich mich mit unserem Zaunbauer zusammensetzen, wenn genau das erledigt ist: Einfassung fertig.

Stay tuned for more hard work...

Gruß Olli