Donnerstag, 22. März 2012

Weg mit dem Dreck!


Nein, ich spreche hier nicht von einem Streik der Peiner Müllabfuhr. Wenngleich das wohl auch gepasst hätte. Wie ich sicher in der Vergangenheit schon mal anmerkte, sind unsere blitzsauberen weißen Garagen mit der Zeit selbstständig eingesaut. Ihr erinnert euch sicher an die Thematik.

Oben ist keine scharfe Abschlusskante montiert (wird von HanseBeton standardmäßig nicht mitgeliefert) und somit geht an der oberen umlaufenden Kante die weiße Farbe direkt in die geklebte Schweißbahn der Teerpappe über. Und was macht die Teerpappe, wenn es darauf regnet? Der Regen wäscht braune Pampe aus der Pappe aus und die sifft schön an der Garage runter. Und zwar überall.

Dementsprechend haarsträubend sah es jetzt nach 1 1/2 Jahren aus (so lange wohnen wir schon hier?!). Gelbe statt weißer Fassade. Hab leider kein Bild mehr davon greifbar. Also sprach ich vor einiger Zeit bereits unserem Herrn Scheiding auf die Mailbox. Keine Antwort. Und das war bestimmt bereits 3 bis 4 Wochen her. Heute früh klingelte bei mir in der Firma das Handy und ein freundlicher Mann am anderen Ende, dessen Name ich nicht verstand, teilte mir mit, er befände sich bereits auf der A7 südlich von Hamburg und wäre auf dem Weg. Hä??? Auf dem Weg zu uns? Und weshalb? Weitere Antworten ergaben die Lösung auf das Rätsel. Es war ein Mitarbeiter von HanseBeton, der - initiiert von Herrn Scheiding - heute nach Dungelbeck kam, um die Garagen zu streichen. Toll, das hätte ich gern wenigstens einen Tag zuvor gewusst. Also koordinierte ich den Besuch schnell telefonisch mit Anne und hoffte, dass alles klappt.


Tat es. Er klebte sauber ab, hat nichts vollgekleckert und gut gearbeitet. Die Garagen erstrahlen nun wieder in gleißendem Weiß (man sieht es besonders gut im Vergleich zum Abstellraum). Allerdings nur bedingte Zeit, wenn ich mich nicht beeile, eine Lösung zu finden, die Sauerei künftig zu unterbinden. Aber ich hab schon eine Idee.

So stay tuned for clean garage project. Da geht noch was.

Gruß Olli

Montag, 19. März 2012

Ausschachten

Heute hat es mich mal gejuckt, ich musste unbedingt austesten, ob die Wäschespinne nun auch gerade im Fundament steht. Beton sollte ja mittlerweile fest genug sein. Also rausgekramt und reingestellt, voila! Sieht gerade aus, bleibt auch so mit Wasserwaage (die Fotografie ist leider nicht ganz waagerecht). Mission erfüllt. Jetzt kann Anne nach Herzenslust Wäsche aufhängen, dass sich die Balken - nee Leinen biegen.


Auf der Südseite stehen die Winkel und die Aussparung für das spätere Tor ist ja nun auch da. Mit dem Kinderwagen wird der bislang genutzte Weg vorn am Verteilerkasten bald zugebaut, also habe ich heute angefangen, den Boden 30cm tief auf zwei Meter Länge auszuschachten. Natürlich nicht allein für den Kinderwagen. Hier soll später eine Auffahrt hin, bis dahin nutzen wir das dann für unseren Babyporsche. Erde raus (bin ich dran), Schotter rein (kommt später).

Der Zaun kommt in Reichweite....

Stay tuned....

Gruß Olli

Samstag, 17. März 2012

Projekt Zaun: Noch mehr Winkel....

Hurra, die Plackerei geht weiter. Nachdem wir letztes Jahr bereits die ersten L-Stützen an der Ostseite gesetzt haben, ging es nun heute an der Südseite weiter. Gut 20 Meter standen auf dem Plan, das sind recht genau 50 Stützen. Bei einem Gewicht von ca. 80kg pro Stütze sind das 4 Tonnen, die wir rumschleppen müssen.

Da unsere Straße mit doch merklichem Gefälle gebaut wurde (20cm) und wir die 30cm über Straßenhöhe an der Ostseite nicht durchhalten, müssen wir im Süden abstufen. Denn die 30cm durchziehen würde bedeuten, dass wir aufgrund des Gefälles der Straße in der Südwestecke etwa 50cm über Straße liegen. Das reicht nicht hin, denn unsere Winkel haben nur 40cm Höhe. All das wissen wir glücklicherweise, da Olaf, unser Nachbar im äußersten Südosten des Baugebiets, mit seinem Rotationslaser rüberkam und alles noch mal ausgemessen hat. Dafür noch mal vielen Dank!


Also musste fix eine Lösung her, die da nun heißt: Winkel werden abgestuft gesetzt und zwar in drei Schritten je 5cm auf jeweils etwa 6 Meter Länge. Die abgestuften Bereichen sollten natürlich so kurz wie möglich sein, da die Zaunmatten in jenen Bereichen natürlich teurer, weil höher sind. Auf der anderen Seite orientierten wir uns an der aktuellen Geländehöhe. Die Zaunoberkante soll später umlaufend auf einer Höhe liegen, um ein ordentliches Erscheinungsbild zu erhalten. Ausgehend von Gittermatten mit einer 80er Höhe können in den gestuften Bereichen dann 100er Matten jeweils unten auf die richtige Höhe zugeschnitten werden. Ist nicht ganz so einfach zu verstehen, ihr werdet es aber sehen, wenn der Zaun kommt. Wir begonnen in der Südwestecke, ließen die Toraussparung frei und kamen schlussendlich bis kurz hinter die Laterne. Waren gut 15 Meter, danach war nicht mehr zu wollen, die Arme wollten nicht mehr weiter. Die ganze Arbeit wurde von der Terrasse aus immer überwacht von unserer Bauleitung ;-).



Zwischendurch haben wir mal wieder ein Erdkrötenpärchen aufgescheucht, welches sich unter einer Stütze versteckt hatte, die ich bereits Mitte der Woche dort abgelegt hatte. Nichtsdestotrotz haben wir richtig was geschafft und qualitativ haben wir uns auch gesteigert, möchte ich mal behaupten. Wahrscheinlich lag das an der Aufsicht unserer Bauleitung ;-P


Mann, ich freue mich, wenn diese Einfassung endlich fertig ist und der Zaun kommen kann. Bezüglich dessen werde ich mich mit unserem Zaunbauer zusammensetzen, wenn genau das erledigt ist: Einfassung fertig.

Stay tuned for more hard work...

Gruß Olli


Freitag, 16. März 2012

Raus mit der Wäsche


Wo trocknen die frischgewaschenen Klamotten am Besten? Draußen natürlich. Freiluftgetrocknet riechen sie auch am Besten. Zugegebenermaßen hat dazu aus Platzgründen nicht jeder die Möglichkeit. Aber wir haben ja etwas Garten, also sollte sich da auch was platzieren lassen.

Als wir kürzlich den Werbeprospekt von Praktiker durchsahen, endeckten wir endlich was Passendes. Leifheit Linomatic 500 mit 50 Meter Klamottenhängefläche zu einem guten Kurs. Also am nächsten Tag vorbeigefahren und das gute Stück samt Abdeckhaube mitgenommen.

Heute machte ich mich dran, die Bodenhülse einzubetonieren. Soll ja gerade im Garten stehen und nicht windschief. In das ausgehobene Loch kamen sogleich ein paar alte Pflastersteine zum Ausrichten der Hülse rein, die ich von einem Schutthaufen von Stratie (die bei uns den Waldweg machen) aubgestaubt habe.


Beton angemischt und verfüllt. Laut Wasserwaage alles gerade. Ich hoffe, das bestätigt sich auch, wenn wir am Wochenende die Spinne in die Hülse stecken. Dann kann die Wäsche endlich vom klapprigen Ständer runter. Und damit das Fundament auch wirklich was hält, gab's zur Sicherheit noch nen Kronkorken als Qualitätssiegel dazu ;-).



Stay tuned.....

Gruß Olli

Mittwoch, 14. März 2012

Im Westen was Neues!

Und was für Neuigkeiten! Wir sind aus dem Winterschlaf erwacht, sogar schon vor ein paar Tagen und waren wieder fleissig am Winkelsetzen. Letztes Wochenende haben wir an der Südwestecke begonnen, die 13 geplanten Winkel mit einer Höhe von 30cm ab Straßenbord einzusetzen. Alles lag in Waage, das Höhenmaß schrumpfte aber beständig. Irgendwann dämmerte es uns, woran dies lag.

Wie pflastert man eine Straße, damit das Wasser abläuft? Genau - mit Gefälle! Ohne Lot braucht man also eigentlich gar nicht anzufangen, denn die Borde, nach denen wir arbeiteten, steigen von West in Richtung Ost an und das deutlich. Eigentlich ist sogar bei den Entfernungen ein Rotationslaser oder Nivelliergerät erforderlich. Hatten wir alles nicht. Tolle Sache

Glücklicherweise halfen uns zwei freundlichen Kollegen einer Zaunmontagefirma, die mit einer Schlauchwaage (einfach, aber genial das Teil) bewaffnet den Höhenunterschied zwischen den Winkeln, die wir letzten Dezember gesetzt und unseren neu eingebauten ausgemessen haben.

Das Ergebnis war mehr als deutlich: bis auf den Straßenbord 47cm! Dumm, dass unsere Winkel nur 40cm hoch sind. Damit ergab sich schlagartig eine Umplanung unserer Zaunauslegung. Da wir eine gleichbleibende Höhe von 80cm (bezogen auf die ersten gesetzten Borde) erreichen wollen, müssen wir nun doch unten verspringen und höhere Matten in den Bereichen einsetzen, wo die Borde tiefer sitzen.

Unsere gesetzten Winkel mussten nun alle wieder hoch. Wir entschieden uns für einen Höhenversatz von 15 cm, aufgeteilt auf 3 gleiche Stufen. Somit sind wir auf der Südwestecke nun am tiefsten und springen von dort Richtung Osten und Norden wieder hoch. 13 Winkel sind dort nun gesetzt, mit denen wir auf etwa 5,20m kommen. In die Lücke kommt ein 2,50m breites, zweiflügeliges Tor mit asymmetrischen Torflügeln (1,50 und 1m). Die Länge von 5,20m bietet noch ausreichend Platz für unser Gartenhaus auf der Südwestecke.

Heute stand nun die komplette Westseite auf dem Programm. Hier kamen normale Borde rein, da beidseitig eine Betonstütze angebracht werden kann (Bordkante 10cm Richtung Grundstück eingezogen) und die normalen Borde ja auch deutlich günstiger sind. Die Jungs von Stratie stellten uns die Borde noch um, so dass wir nicht so viel schleppen mussten. Zum Glück hatte ich auch hier tatkräftige Unterstützung.


Anfangs habe ich gedacht "Wie bescheiden soll das mit den Stufen bloß aussehen...." aber mittlerweile gefällt es uns schon ganz gut. Man muss halr nur aus der Not eine Tugend machen ;-) Richtig wirken wird es erst mit dem Zaun, auf den freuen wir uns schon diebisch. Endlich eine saubere Grundstücksbegrenzung und etwas mehr Sicherheit.

Am Wochenende setzen wir dann neben dem Torausschnitt weiter. Mal sehen, wie wiet wir mit den Winkeln kommen, bis wir kaum mehr laufen können.......

Stay tuned.....

Gruß Olli

Montag, 12. Dezember 2011

Keine Winkel mehr, dafür aber eine Funk-Wetterstation

Mit der Winkelsetzerei hat es sich für dieses Jahr wohl erledigt. Es ist zwar nicht übermäßig kalt, aber unfreundlich. Und meine tatkräftige Unterstützung hat auch keine Zeit zum mit Anpacken. Da macht man es sich lieber drinnen gemütlich.

Also haben wir uns vor dem PC rumgedrückt und uns die Tage eine Wetterstation von TFA Dostmann geleistet. Das Design gefiel und als sie dann kam, waren wir nicht enttäuscht - genauso sollte sie aussehen. Eckig, kantig, flach und schwarz. Heute habe ich mich daran gemacht, den Funksender außen zu installieren. Er fand seinen Platz direkt neben dem Außentemperaturfühler auf der Nordseite zwischen Haustür und linker Garage.


Es funktioniert alles einwandfrei, nun können wir Druck, Temperatur und Luftfeuchte bequem vom Sofa aus beobachten. Wenngleich ich doch noch gern ein paar Winkel gesetzt hätte.......

Stay tuned....

Gruß Olli

Samstag, 3. Dezember 2011

Was für eine Plackerei.....

.... ist es, diese Winkel in der Gegend rumzuschleppen. Sauschwer sind die Dinger. Zu zweit geht es zwar, aber komfortabel ist was anderes. Aber dennoch waren wir am Ende des Tages stolz auf unser Ergebnis und um ein paar Erfahrungen bzw. Kniffe und Tricks reicher.


Der erste Winkel hat bestimmt ein gute halbe Stunde in Anspruch genommen. Den Beton unten reinzuwerfen und glattstreichen ist nicht ratsam, dann ist nix mehr mehr mit ausrichten. Zwischendurch hatten wir schon die Faxen dicke und wollten das Handtuch werfen, zumal es einfach nicht klappen wollte und das Wetter nicht motivierend auf uns einwirkte. Und jedes Mal den Kerl wieder rauswuchten hat auch nicht zur Besserung der Laune beigetragen.


Als schwierig erwies es sich jedes Mal auf's Neue, die Winkligkeit einzuhalten, da die Massenverteilung der Winkel immer dafür sorgte, dass diese nach vorn zur Straße kippten. Und vorn dann auch noch kloppen machte die Sache nicht einfacher. Als wir dann aber den Dreh raus hatten, fing es wirklich an, Spaß zu machen.

Schlussendlich hätten wir noch einige Zeit weitermuckeln können, wie man aber auf den Bildern sehen kann, wurden wir von Petrus eingebremst. Immerhin muss man sich aber mal vor Augen führen, dass nun schon Dezember ist. Unter diesen Umständen war es schon etwas Besonderes, dass wir überhaupt noch arbeiten konnten. Mal schauen, ob wir dieses Jahr noch dazu kommen, weiterzumachen.

So stay tuned for more Winkel...... ;-)

Gruß Olli