Ronny hatte Zeit und da er von Heimkino weitaus mehr Ahnung hat als ich (hat er schließlich schon mal gemacht), habe ich mich nicht lange bitten lassen. Rahmen rübergetragen und mit der Bespannerei angefangen. Wir haben von der Mitte aus begonnen, erst horizontal dann vertikal, dann von innen nach außen - abwechselnd an der langen und dann wieder der kurzen Kante gezogen und befestigt. Ziel ist dabei, die Folie aus der Mitte heraus nach außen zu spannen. Auf eines haben wir aber nicht geachtet und da rate ich euch, dran zu denken, wenn ihr das selbst macht und zwar bevor die erste Tackernadel angreift: kontrolliert die Winkligkeit des Rahmens! Wir haben es nicht gemacht und - man sieht es auf den Bildern, wenn man genau hinsieht - die Leinwand zu einem Parallelogramm gezogen. Man kann das korrigieren, was ich auch noch tue, durch entsprechend gesägte Kantenleisten an den senkrechten Flanken, die aufgeschraubt die Außenkanten wieder winklig werden lassen und dann mit schwarzem d-c-fix beklebt werden. Den Arbeitsgang kann man sich aber auch ersparen.
Jeweils auf der Rückseite haben wir nun im folgenden Schritt inflationär Tackernadeln reingehämmert. Gut, dass ich mir kürzlich einen Akkutacker geleistet habe ;-). Nachdem wir dann alles glattgezogen haben, wird am Rahmen entlang abgeschnitten und der Drops ist gelutscht. Wenn die Leinwand sich ausgehängt hat, wirden wir an den Ecken noch einmal über Keile der Rahmen nachgespannt.
Das Ergebnis überzeugt. Nachdem die Leinwand aber hing, stellten wir die oben bereits angesprochene Parallelogrammform fest, das hat es wieder etwas verhagelt. Rechts und links ist die Leinwand nun jeweils 15mm aus der Spur. Das ist nicht viel, man sieht es aber schon auf dem dunklen Hintergrund. Aber die Abhilfelösung ist ja oben bereits beschrieben.

So stay tuned....
Gruß Olli
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