Montag, 23. August 2010

Schwarz zu blau ......

... hieß es bei Peter Fox, weiß zu grau heißt es bei uns. Die Maler waren endlich da! Trotz sehr wechselhaften Wetters (in WOB) war es in Peine überraschend stabil, sodass die Maler Pinsel und Rolle schwangen und das Ergebnis seht ihr auf den folgenden Bildern. Ein fantastisches, homogen deckendes Grau auf unserem Anbau - genauso wie wir es haben wollten. Die roten Tore und die Haustür bilden den perfekten Akzent - wir finden, es sieht einfach Klasse aus. Danke an die Maler (wenn sie auch lange haben auf sich warten lassen), das Ergebnis kann sich echt sehen lassen!


Auch hatten wir heute erneut Besuch von einem potenziellen Gartenbauer. Herr Schultz war pünktlich und machte einen kompetenten Eindruck und war uns gleich sympathisch. Das hat uns gut gefallen. Auch, dass er zwischendurch Anregungen machte und Vorschläge unterbreitete, wie man es anders machen könne. Das wollten wir von Beginn an, bislang haben wir es aber bei fast allen Kandidaten vermisst. Zwischendurch hat er sich fleissig Notizen gemacht und am Ende noch die Einfahrt vermessen. Mal sehen, wie sich sein Angebot im Vergleich zum Wettbewerb platziert. Heute morgen war auch Harry bereits da und hat alle Oberflächen, die Fliesen erhalten sollen, mit einer Grundierung versehen. Morgen fängt er mit dem Verlegen an.


Ein großes Ärgernis bleibt aber bestehen und dieses nagt jedes Mal mehr an uns, wenn wir auf der Baustelle auftauchen. Die Arbeit der Dachdecker! Angefangen beim scheckigen Dach, welches auch nicht übermäßig professionell und etwas lieblos gereinigt wurde (ich sage nur mit dem Hochdruckreiniger unter die Ecksteine), der Flickenteppich der Teerpappe auf dem Vorbau (Decklage ist ja etwas ansehnlicher), der angebrannte Putz über dem Abstellraum, die bis heute nicht richtig befestigte Dachrinne am Abstellraum und - das ist das größte Ärgernis - die fehlende Neigung von den Ecken weg zum Attikagully auf dem Anbau. Besonders gravierend ist es direkt über dem Eingang. Die Unterkonstruktion wurde allerdings von Kanada-Haus gebaut und die hat bereits keine ausreichende Neigung in Längsrichtung.

Heute hat es mich so sehr gewurmt, als ich die Pfütze sah, dass ich morgen mal mit dem Bärchen sprechen werde, wie wir denn da jetzt weitermachen. Für mich ein klarer Baumangel (ich bin schon pingelig, aber nicht überpenibel). Und der Chef der Dachdecker, der heute vor Ort sein sollte, hat sich möglicherweise auch nicht blicken lassen (sofern er nicht vor 10 Uhr da war, denn ab dann waren Eltern vor Ort und die haben bis 16 Uhr niemanden mehr angetroffen). Jedenfalls habe ich jetzt eine Idee, die Pfütze zu bereinigen und die wird morgen mit dem Bärchen diskutiert. Über Mehrkosten brauchen wir uns in diesem Zusammenhang aber nicht unterhalten.

Da auch der Dachrinnenstutzen der Garage noch nicht an die Dachrinne angeklemmt ist, habe ich zum Ende noch ein Übergangsrohr drangefummelt, denn an der weißen Garage zeigten sich schon die ersten braunen Laufspuren. Vom Loch im Boden will ich garnicht anfangen, welches sich da schon ausgepladdert hat. Es gibt noch einiges an Gesprächsbedarf.


Die nächsten 14 Tage gibt's (hoffentlich) volles Programm Fliesen, sofern Harry nicht zu sehr durch seinen halbkurierten Muskelfaserriss ausgebremst wird (und wenn doch, muss er die Zähne zusammenbeißen, unser Zeitplan lässt keine Luft), dann eine Woche volle Bärchen-Power: Innentüren einbauen, Treppe aufstellen und  Geländer schweißen (durch Nanko), LED-Treppenbeleuchtung einbauen und die ganze E-Installation anschließen (Reinecke), Sanitär anschließen (Keller) und noch ein wenig Tralala. Jetzt kommt's langsam drauf an, dass alles termingerecht fertig wird, denn der 11.09.2010 steht als Umzugstag.

Stay tuned......

Gruß Olli

Samstag, 21. August 2010

Der Lohn von 12 Stunden Arbeit.....

... war heute abend in unserem offenen Wohn- Esszimmer und der Küche zu sehen. 50 qm Laminat fanden in der Zwischenzeit Platz auf dem nackten Estrichboden. Das Parador-Laminat ließ sich wirklich super verlegen. Das erste Mal, dass ein Laminat die Bezeichnung "Klick" wirklich verdient. Somit gehören eigentlich die Abstandshalter auch der Vergangenheit an, denn man muss lediglich die kurze Seite des Laminatstücks einmal von oben mit dem Hammer fixieren. Da verscheibt sich nix mehr. Wenn die ersten Paar Reihen liegen, braucht man die Abstandshalter nicht mehr.


Anfangs war etwas Fummelei aufgrund der bodentiefen Fenster angesagt, denn hier musste ja reingelegt werden. Wir legten erstmal eine Reihe mit den langen Flanken auf der Wohnzimmerseite aneinander, um zu sehen, wie das letzte Stück an der gegenüberliegenden Wand gesägt werden muss. Passte gut. Nachdem die Frickelei in den Fenstern erledigt war, ging das Legen also los und zwar wie's Brötchenbacken. Ab und zu zwischendurch ne neue Rolle Trittschalldämmung und weiter ging's.


Auf der Wohnzimmerseite kamen wir dann aber doch nicht ganz hin, der kleine 20 mm-Spalt, der übrig geblieben war, ließ sich aber dennoch sauber schließen. Schade nur, dann man dafür volle Elemente absägen musste. Auf der Höhe zum Flur klappte das besser. Die Küche war da allenfalls noch Kür, allerdings passierte es mir dort beim Zuschneiden der Trittschalldämmung, dass ich mit dem Cutter in das außen verlegte "Ersatzkabel" der Geschirrspülmaschine reinsäbelte. Shit. Die Litzen hat's zwar nicht erwischt, aber geprüft werden muss das von Fa. Reinecke.


Den letzten knappen Meter im Trockenbau und zum HWR haben wir uns für morgen aufgespart. Denn es hieß noch, Fliesen nach oben ins OG zu transportieren. Ja, ihr lest schon richtig, wir lassen fliesen und machen das nicht selbst. Harry hat vorhin angerufen und uns mitgeteilt, dass er zwar am Montag anfangen kann, aber mit einem Muskelfaserriss zu tun hat und uns deshalb bat, die Fliesen nach oben zu schaffen. Nun gut, also haben wir den schweren Krempel nach oben gewuchtet.

Da Harry auch den Flur fliesen muss und dort bislang noch unser neuer, sauschwerer Kühlschrank stand, musste der auch noch zur Seite gestellt werden. Mit der Sachkarre nur eine Fingerübung. Alle packten mit an und somit stand das Ungetüm weniger Minuten später nicht mehr im Weg.


Pünktlich zur Kaffeepause durften wir uns übrigens über Besuch freuen. Katrin, Mario und Mario - die Handgasaffen - kamen vorbei um sich mal ein Auge zu gönnen. War schön, dass ihr da wart - wir haben uns gefreut. Allerdings hättet ihr gleich noch etwas mit anpacken können! ;-P


Morgen wird der Rest in der Küche noch fertiggemacht und der Flur aufgeräumt, am Montag rücken Bauleiter, Dachdecker, Fliesenleger und wer sonst noch so an und wir sind abends auch vor Ort. Ein erneuter Termin mit einem Gartenbauer findet statt, nachdem wir heute und gestern bereits wieder welche hatten. Die Spezialisten von heute kamen nicht wirklich professionell rüber. Wenn sich einer während der gemeinsamen Durchsprache des Kundenprojekts plötzlich ne Zigarette dreht, ansteckt und seelenruhig raucht, sich nix mitschreibt und am Ende den potenziellen Kunden darum bittet, alles Besprochene nochmal schriftlich zugesandt zu bekommen, zweifle ich doch an deren Ernsthaftigkeit. Sachen gibt's da fällt einem nix mehr zu ein.

Nun denn, Garten bleibt also spannend, Harry's Arbeitsumfang auch, denn in der zweiten Septemberwoche ist das Haus nochmal für das Bärchen reserviert, die müssen Endarbeiten wie Türen einbauen und Fensterbänke setzen durchführen und die Treppe muss auch rein. Mal sehen, wie Harry vorwärtskommt. Die nächsten Wochenenenden steht dann Laminat im OG auf dem Plan.

Stay tuned ....

Gruß Olli

Montag, 16. August 2010

Hausanschlüsse - Teil 3 und Kühlschrank

Heute hat die Hausanschlussodyssee endlich ein Ende gefunden. Drei Parteien (Strom, Wasser, Telekomiker), drei Gräben. Sowas hat selbst ein gestandener Kanada-Haus Bauleiter noch nicht erlebt. Wir wissen nicht mehr genau, wer das eigentlich gefordert hat (wir wollten es nicht!), denn in WOB wird auch in einen Graben gelegt.

Als letzte Woche aber jemand behauptete, normalerweise würde hier in Peine auch alles in einem Graben verschwinden (so sei es auch bei allen anderen Häusern hier im Langenbuschfeld gemacht worden) und wir hätten die drei Gräben haben wollen, ist Herr Kiehm fast durchs Telefon gesprungen.

So gut, wie vieles andere gelaufen ist, so beschissen war das hier. Zumal es auch mehrfach Kosten für die Gräben bedeutet. Deshalb haben wir uns um den letzten Graben in Eigenregie gekümmert. Heut ging alles über die Bühne und wir haben nun den ersten funktionierenden Anschluss im Haus. Premiere - das Wasser ist das erste Medium, das es geschafft hat.


Wasseruhr ist gesetzt und funktioniert. Jetzt brauchen wir nicht mehr raus und das Standrohr anschrauben. Am Sonntag hatten wir das Standrohr auch montiert, aber so richtig wollte es nicht mehr funktionieren. Es war kaum Wasserdruck vorhanden - vermutlich ist der Hahn kaputt. Vadder drehte das Standrohr ab, weil er davon ausgegangen war, dass ich bereits abgesperrt hatte. Dem war aber nicht so und deshalb kam, was kommen musste: eine ordentliche Fontaine sprudelte aus dem Gully heraus und setzte neben Vadders Hose gleich noch flugs die ganze Straße unter Wasser ;-P. Soll mir recht sein, solange am neuen Wasserhahn im Haus sowas nicht vorkommt! ;-)

Zweite Herausforderung heute: unser Kühlschrank wurde endlich angeliefert. Side-by-Side, mannshoch und über 160 kg schwer. Wie das Riesending reinbekommen? In der Garage absetzen wäre das Einfachste, aber von dort aus weiter durch den engen Abstell- und HW-Raum - weniger glücklich. Haustür wäre gut, aber schlecht zugänglich. Und kaum Platz zum Manövrieren.

Elegante Lösung: Rampe bauen. So flach und eben wie möglich. Gedacht - umgesetzt. Und sie hat wunderbar funktioniert. Das Monster von Kühlschrank ließ sich ganz easy in den Flur bugsieren und da steht er jetzt erstmal - bis Harry mit den Fliesen kommt. Dann muss er rüber auf das hoffentlich fertige Laminat.


Stay tuned......

Gruß Olli

Sonntag, 15. August 2010

Laminat in Arbeits- und Gästezimmer

Da Harry erst am 23. August mit den Fliesen angreifen kann und es mit unserem Einzug durchaus knapp werden könnte, wenn wir dann erst beginnen, Laminat zu legen, haben wir einfach heute mal damit angefangen. Der Estrich dürfte mittlerweile knüppeltrocken sein und zum Flur, in den Fliesen kommen, haben wir etwas Platz gelassen.


Nachdem die Laminattheke aus zwei Böcken, Kanthölzern und einer OSB-Platte aufgebaut war, ging's erstmal mit der Trittschalldämmung los. Bahnen ausgerollt und aneinander festgeklebt sowie an der Wand befestigt. Was für eine Fummelarbeit. Habe ich dann auch Mutter machen lassen, die hat da etwas mehr Geduld. Allerdings fragen wir uns, ob wir die Trittschalldämmung wohl richtigherum verlegt haben (zur Zeit zeigt die Silberseite nach oben). Müssen wir bei Steib nochmal nachfragen.


Eltern hatten die kleinen treppenförmigen Kunststoffabstandshalter mitgebracht. Ideal zum Wandabstand einstellen. So ging es Reihe für Reihe vorwärts. Der Raum sah besser und besser aus und verhielt sich dabei umgekehrt zu meinen Knien, die mit jeder Reihe mehr Aua verursachten (und das trotz Kissenunterlage). Vadder hatte sich Mario's Schaumstoffknieschützer zum Anschnallen mitgebracht, die haben ihren Zweck erfüllt. Nachdem das Arbeitszimmer fertig war, ging es gleich mit dem Gästezimmer weiter. Das ging ebenso zügig von der Hand. Danach war auch Schluss, denn die Knochen taten genug weh.


Weiter geht's mit Laminat hoffentlich am kommenden Samstag. Bis dahin muss aber noch mit Harry geklärt werden, ob wir legen können ohne das rangefliest worden ist. Falls nicht und falls Harry wirklich erst so spät anfangen kann, wird es wirklich knapp und hektisch und das wollen wir vermeiden.

Stay tuned.....

Gruß Olli