Nur noch ein Tag bis der Umzugswagen anrollt, und wir obendrauf. Höchste Zeit für unsere Handwerkertruppe, mit den ausstehenden Arbeiten fertigzuwerden. Wobei sie alles sowieso nicht schaffen können. Heute hat Stefan von Fa. Keller sich um die Fertigstellung unseres Edelstahlschornsteins gekümmert und die Elektriker machten sich an die LED-Treppenbeleuchtung und - die SAT-Anlage. Endlich Fernsehen und Radio im Haus.
Und was benötigt man für ein gestochen scharfes Bild und knisterfreien Radioempfang? Genau, eine gut aufgestellte und ausgerichtete Satellitenschüssel. Eine Aufgabe für den Chef persönlich. Herr Reinecke hangelte sich auf dem Dach entlang und montierte unsere Schüssel mittig auf der dreieckigen Südflanke unseres Zeltdaches. Natürlich waren wir sehr gespannt auf die ersten Bilder, aber soweit kam es erst später.
Zwischenzeitlich werkelte Stefan weiter am Außenschornstein. Er kümmerte sich um die "Auswechslung" im Dachkasten, das Endrohrstück, das aus dem Dach herausragte, stellte er auf und bedeckte die drumherum liegenden Ziegel mit einer Rosette aus Blei. Nachdem an der Hauswand noch die Befestigungsschellen ihren Platz gefunden hatten, war der Schornstein fertig. Leider ist ja das Fundament von Fa. Behne etwas zu schmal ausgefallen, so dass es am Rand aufgerissen ist und noch einmal verbreitert werden muss.
In der Zwischenzeit waren die Elektriker mit unserem Bewegungsmelder, unserem Klingelgong und vor allem mit der LED-Treppenbeleuchtung gut beschäftigt. Letztere brachte Herrn Förster - nicht nur am heutigen Tage - fast zur Verzweiflung. Trotz korrekter Verlegung der Kabel (das haben wir nachgemessen), waren diese einfach nicht wiederzufinden - zumindest nicht alle, zumindest nicht sofort. Die untersten beiden Kabel waren schnell gefunden, die dritte Leitung hingegen hielt sich hartnäckig verborgen (Tageslicht reizt nicht jeden...). Auch die allseits beliebten umgebogen Farbeimer-Henkel konnten die Leitung nicht aus ihrem Versteck hervorlocken. Bevor sich die Arbeitszeit vollends dem Ende näherte, wurde die weitere Suche nach Kabeln zunächst eingestellt und die LED-Leuchten erstmal nur vorläufig in die Löcher eingeklipst, um unseren Umzugshelfern am nächsten Tag keine offenen Löcher in der Wand präsentieren zu müssen.
Stay tuned.....
Gruß Olli
Freitag, 10. September 2010
Donnerstag, 9. September 2010
Was gibt's dies Jahr zum Geburtstag?
Hmm, gute Frage...... Wie wär's mit nem eigenen Haus? Der 9. September kommt alle Jahre wieder, dieses Jahr hat er aber ganz was besonderes im Gepäck. Der bevorstehende Umzug ins neue Heim, nur noch zwei Tage sind es bis dahin.
Was fällt uns dazu ein? Genau, wie ist der Handwerkerfortschritt? Es sieht so aus, als wenn wir ganz gut die Kurve bekommen werden. Fliesen könnten schon ein paar mehr liegen, was aber nicht an Harry liegt, sondern daran, dass aufgrund der hohen Menge Verschnitt (die Schneiderei nimmt viel Zeit in Anspruch) die Bodenfliesen im ElBa zum Beispiel nicht reichen. Shit, müssen wir nachbestellen und das dauert wieder.
Was gab's heute sonst noch? Zwei Knaller standen heute auf dem Plan.
Punkt 1: Treppe und Geländer
Der erste Meilenstein heute: Fa. Nanko war da und hat die Treppe aufgebaut. Auch eine interessante Erfahrung. Wir machten uns schon etwas Gedanken, denn uns wurde am Tag zuvor mitgeteilt, dass die Treppe doch recht deutllich von unserem Beizmuster abweichen soll. Als sie aber angeliefert wurde, stellten wir fest, dass die abweichende Beizung (die wirklich anders war) - die Farbe war deutlich dunkler, uns viel besser gefiel als das Ursprungsmuster. So kann's auch gehen.
Die Stufen waren vormontiert und bestanden jeweils aus einer Tritt- und Setzstufe. Zunächst wurde ausgemessen und eine Reihe Löcher in die Wand geschossen, die Stufen haben seitlich Bolzen, die in die Wand ragen. Die vormontierten Tritt-/Setzstufenelemente wurden dann reingesteckt und untereinander zusammengeschraubt. Hier und da mussten mal wieder Teile rausgenommen und neu eingesetzt werden, am Ende hat aber alles gepasst, so wie es sollte. Allerdings haben wir nun wieder ein paar mehr Macken an der Wand.
Gegen 13 Uhr trafen die Metallbauer ein und montierten das Geländer vor Ort. Das gesamte Hauptgeländer lag bereits vormontiert auf dem Transporter, die Reling im OG hatten sie als abgelängtes und angefastes Rohr dabei. Der Rest des Geländers im OG war ebenfalls bereits fertig.
Mit dem oberen Hauptgeländer ging es los, die Bohrungen in den Stufen waren bereits gesetzt und ruckzuck saß das Geländer dran. An der Treppe ging's ebenso schnell, die Nanko-Jungs hatten bereits Löcher für das Geländer in die Balken der Empore gebohrt. Genial sieht's jetzt aus, zumal sie die Reling aus den Einzelteilen so geheftet, angeschweißt, geschliffen und poliert haben, als wäre alles aus einem Guss - eine super Arbeit. Hätte ich nicht gedacht. Und den (wirklich nur leichten) Funkenflug beim Schleifenhatten wir auch gut im Griff.
Punkt 2: Außenschornstein
Draußen war Stefan von Fa. Keller zugange und hat einen großen Beitrag zur neuen Außenfassade geleistet. Er hat den Edelstahlschornstein aufgebaut. Dazu war schon einiges notwendig, auch die Auswechslung im Dachkasten muss er machen. War schön, das VA-Rohr wachsen zu sehen. Saubere Arbeit, allerdings muss das eingerissene Fundament noch von Behne gefixt werden. Bis kurz unter die Traufe ist er gekommen, den Rest erledigt er im Laufe des morgigen Tages. Jetzt kann die Heizerei losgehen, wenn denn mal unser Kamin auch kommt. Aber der soll ja erst Mitte Oktober eintreffen, noch so lang hin.....
Jau, heute ist sehr viel passiert und wir müssen das noch etwas auf uns wirken lassen. So ganz realisert haben wir es noch nicht, dass in zwei Tagen hier das tägliche Leben starten soll. Morgen geht's weiter mit Fa. Reinecke und am Samstag heißt es UMZIEHEN! Das kann noch was werden. zumal ich das Kisten packen wirklich hasse.....
Stay tuned....
Gruß Olli
Was fällt uns dazu ein? Genau, wie ist der Handwerkerfortschritt? Es sieht so aus, als wenn wir ganz gut die Kurve bekommen werden. Fliesen könnten schon ein paar mehr liegen, was aber nicht an Harry liegt, sondern daran, dass aufgrund der hohen Menge Verschnitt (die Schneiderei nimmt viel Zeit in Anspruch) die Bodenfliesen im ElBa zum Beispiel nicht reichen. Shit, müssen wir nachbestellen und das dauert wieder.
Was gab's heute sonst noch? Zwei Knaller standen heute auf dem Plan.
Punkt 1: Treppe und Geländer
Der erste Meilenstein heute: Fa. Nanko war da und hat die Treppe aufgebaut. Auch eine interessante Erfahrung. Wir machten uns schon etwas Gedanken, denn uns wurde am Tag zuvor mitgeteilt, dass die Treppe doch recht deutllich von unserem Beizmuster abweichen soll. Als sie aber angeliefert wurde, stellten wir fest, dass die abweichende Beizung (die wirklich anders war) - die Farbe war deutlich dunkler, uns viel besser gefiel als das Ursprungsmuster. So kann's auch gehen.
Die Stufen waren vormontiert und bestanden jeweils aus einer Tritt- und Setzstufe. Zunächst wurde ausgemessen und eine Reihe Löcher in die Wand geschossen, die Stufen haben seitlich Bolzen, die in die Wand ragen. Die vormontierten Tritt-/Setzstufenelemente wurden dann reingesteckt und untereinander zusammengeschraubt. Hier und da mussten mal wieder Teile rausgenommen und neu eingesetzt werden, am Ende hat aber alles gepasst, so wie es sollte. Allerdings haben wir nun wieder ein paar mehr Macken an der Wand.
Gegen 13 Uhr trafen die Metallbauer ein und montierten das Geländer vor Ort. Das gesamte Hauptgeländer lag bereits vormontiert auf dem Transporter, die Reling im OG hatten sie als abgelängtes und angefastes Rohr dabei. Der Rest des Geländers im OG war ebenfalls bereits fertig.
Mit dem oberen Hauptgeländer ging es los, die Bohrungen in den Stufen waren bereits gesetzt und ruckzuck saß das Geländer dran. An der Treppe ging's ebenso schnell, die Nanko-Jungs hatten bereits Löcher für das Geländer in die Balken der Empore gebohrt. Genial sieht's jetzt aus, zumal sie die Reling aus den Einzelteilen so geheftet, angeschweißt, geschliffen und poliert haben, als wäre alles aus einem Guss - eine super Arbeit. Hätte ich nicht gedacht. Und den (wirklich nur leichten) Funkenflug beim Schleifenhatten wir auch gut im Griff.
Punkt 2: Außenschornstein
Draußen war Stefan von Fa. Keller zugange und hat einen großen Beitrag zur neuen Außenfassade geleistet. Er hat den Edelstahlschornstein aufgebaut. Dazu war schon einiges notwendig, auch die Auswechslung im Dachkasten muss er machen. War schön, das VA-Rohr wachsen zu sehen. Saubere Arbeit, allerdings muss das eingerissene Fundament noch von Behne gefixt werden. Bis kurz unter die Traufe ist er gekommen, den Rest erledigt er im Laufe des morgigen Tages. Jetzt kann die Heizerei losgehen, wenn denn mal unser Kamin auch kommt. Aber der soll ja erst Mitte Oktober eintreffen, noch so lang hin.....
Jau, heute ist sehr viel passiert und wir müssen das noch etwas auf uns wirken lassen. So ganz realisert haben wir es noch nicht, dass in zwei Tagen hier das tägliche Leben starten soll. Morgen geht's weiter mit Fa. Reinecke und am Samstag heißt es UMZIEHEN! Das kann noch was werden. zumal ich das Kisten packen wirklich hasse.....
Stay tuned....
Gruß Olli
Montag, 6. September 2010
Küche und Innentüren!
Tag 1 der "final week": Unsere Küche steht und unsere Innentüren sind, bis auf das Kinderbad, auch eingebaut. Hier ist der Türsturz zu breit (Herr Kiehm hat wohl zweimal OSB reingerechnet, einmal hätte gereicht - kann passieren) und daher ist die Türzaege zu schmal. Kein Beinbruch, es gibt passende Zargen. Diese müssen aber erst rangeschafft werden. Andreas kümmert sich drum.
Andreas und Bärchen waren heute morgen fast die ersten beiden, die auf der Baustelle eintrafen. Nur einer der Küchenonteure aus Peine war bereits da, als wir ankamen. Danach ging alles ruckzuck. Der zweite Monteur traf ein und mit ihm auch der Lkw, der unsere Küchenmöbel brachte. Sofort gingen die beiden ans Werk und trugen die Pakete und Möbel ins Haus und packten alles aus. Die Schränke waren mit blauen Schutzfolien beklebt und wurden zunächst mal grob aufgestellt. Dann ging die Ausrichterei mit der Wasserwaage los. Später musste nochmal korrigiert werden, weil das Laminat nach Belastung tatsächlich so viel nachgibt, dass man das sieht. Und leider ist die eine Seite unseres Trockenbaus nicht ausreichend gerade, sodass neben dem rechten Apothekerschrank ein sich nach oben öffnender Spalt zeigt. Da muss das Bärchen nochmal ran - Aufgabe ist übergeben.
Schlag auf Schlag ging es weiter mit den Spülenunterschränken und den Hängeschränken. Dann der Schalousieschrank in der Ecke, die gesamte Kochinsel (das war ein Aufriss) und zuletzt die Abzugshaube an die Decke.
Das Ergebnis überzeugt. Die Küche sieht einfach super aus und ist - immernoch - genau nach unserem Geschmack. Wir sind froh, dass wir uns so entscheiden haben. Und die Häcker-Qualität überzeugt ebenfalls, heute auf jeden Fall und hoffentlich auch über die Jahre.
Allerdings bleibt auch ein Wermutstropfen. Da der Schrank, in dem oberhalb in der Arbeitsplatte der Kücheninsel der PowerPort Platz findet, Schubladen reinkommen, musste besagter Steckdosenport soweit nach außen verlegt werden, dass er nicht in den Schrank hineinragt. Anderenfalls bekommt man die Schubladen nicht zu. Das führte wiederum dazu, dass die Blende auf der anderen Seite soweit hinausrutscht, dass man darunter kaum noch Platz für die Barhocker findet. Das hätte Nico Mack uns ruhig sagen können. Denn auch in seinen Plänen war das so nicht verzeichnet. Im Übrigen hat sich die ganze Fotoküchenaktion in Luft aufgelöst. Es war niemand da um den Aufbau fotodokumentarisch zu begleiten und niemand wird berichten. Außer ich natürlich hier. Egal, den Rabatt haben wir gern mitgenommen ;-)
Außerdem hat das Bärchen heute kräftig geschafft. Wie beschrieben sind bis auf das Kinderbad alle Zimmertüren eingebaut und die Bodeneinschubluke ist auch drin. Und auch wir haben etwas geschafft. Der Bereich der Empore, wo bislang das provisorische Holzgeländer hing, ist frei und heute wurde gespachtelt, geschliffen, Tiefengrund gestrichen und Putz aufgetragen. Morgen zweimal streichen und dann kann die Treppe samt Geländer kommen.
Außerdem hatten die Küchenmonteure die richtigen Dübel für unsere Briefkastenbefestigung dabei. Also hängt Briefkasten und Zeitungsfach nun auch an der Wand neben der Eingangstür.
Herr Reinecke ließ sich ebenfalls kurz blicken und entschuldigte sich für die schlechte telefonische Erreichbarkeit der letzten Wochen. Aufgrund von vielen Photovoltaikumfängen war dicke Luft, aber jetzt sollen unsere offenen Arbeiten noch termingerecht erledigt werden. Wir werden sehen, was zum Wochenende fertig ist ;-P. Morgen geht's dann hoffentlich mit Sanitär weiter.
Stay tuned ....
Gruß Olli
Andreas und Bärchen waren heute morgen fast die ersten beiden, die auf der Baustelle eintrafen. Nur einer der Küchenonteure aus Peine war bereits da, als wir ankamen. Danach ging alles ruckzuck. Der zweite Monteur traf ein und mit ihm auch der Lkw, der unsere Küchenmöbel brachte. Sofort gingen die beiden ans Werk und trugen die Pakete und Möbel ins Haus und packten alles aus. Die Schränke waren mit blauen Schutzfolien beklebt und wurden zunächst mal grob aufgestellt. Dann ging die Ausrichterei mit der Wasserwaage los. Später musste nochmal korrigiert werden, weil das Laminat nach Belastung tatsächlich so viel nachgibt, dass man das sieht. Und leider ist die eine Seite unseres Trockenbaus nicht ausreichend gerade, sodass neben dem rechten Apothekerschrank ein sich nach oben öffnender Spalt zeigt. Da muss das Bärchen nochmal ran - Aufgabe ist übergeben.
Schlag auf Schlag ging es weiter mit den Spülenunterschränken und den Hängeschränken. Dann der Schalousieschrank in der Ecke, die gesamte Kochinsel (das war ein Aufriss) und zuletzt die Abzugshaube an die Decke.
Das Ergebnis überzeugt. Die Küche sieht einfach super aus und ist - immernoch - genau nach unserem Geschmack. Wir sind froh, dass wir uns so entscheiden haben. Und die Häcker-Qualität überzeugt ebenfalls, heute auf jeden Fall und hoffentlich auch über die Jahre.
Allerdings bleibt auch ein Wermutstropfen. Da der Schrank, in dem oberhalb in der Arbeitsplatte der Kücheninsel der PowerPort Platz findet, Schubladen reinkommen, musste besagter Steckdosenport soweit nach außen verlegt werden, dass er nicht in den Schrank hineinragt. Anderenfalls bekommt man die Schubladen nicht zu. Das führte wiederum dazu, dass die Blende auf der anderen Seite soweit hinausrutscht, dass man darunter kaum noch Platz für die Barhocker findet. Das hätte Nico Mack uns ruhig sagen können. Denn auch in seinen Plänen war das so nicht verzeichnet. Im Übrigen hat sich die ganze Fotoküchenaktion in Luft aufgelöst. Es war niemand da um den Aufbau fotodokumentarisch zu begleiten und niemand wird berichten. Außer ich natürlich hier. Egal, den Rabatt haben wir gern mitgenommen ;-)
Außerdem hat das Bärchen heute kräftig geschafft. Wie beschrieben sind bis auf das Kinderbad alle Zimmertüren eingebaut und die Bodeneinschubluke ist auch drin. Und auch wir haben etwas geschafft. Der Bereich der Empore, wo bislang das provisorische Holzgeländer hing, ist frei und heute wurde gespachtelt, geschliffen, Tiefengrund gestrichen und Putz aufgetragen. Morgen zweimal streichen und dann kann die Treppe samt Geländer kommen.
Außerdem hatten die Küchenmonteure die richtigen Dübel für unsere Briefkastenbefestigung dabei. Also hängt Briefkasten und Zeitungsfach nun auch an der Wand neben der Eingangstür.
Herr Reinecke ließ sich ebenfalls kurz blicken und entschuldigte sich für die schlechte telefonische Erreichbarkeit der letzten Wochen. Aufgrund von vielen Photovoltaikumfängen war dicke Luft, aber jetzt sollen unsere offenen Arbeiten noch termingerecht erledigt werden. Wir werden sehen, was zum Wochenende fertig ist ;-P. Morgen geht's dann hoffentlich mit Sanitär weiter.
Stay tuned ....
Gruß Olli
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