Donnerstag, 9. September 2010

Was gibt's dies Jahr zum Geburtstag?

Hmm, gute Frage...... Wie wär's mit nem eigenen Haus? Der 9. September kommt alle Jahre wieder, dieses Jahr hat er aber ganz was besonderes im Gepäck. Der bevorstehende Umzug ins neue Heim, nur noch zwei Tage sind es bis dahin.

Was fällt uns dazu ein? Genau, wie ist der Handwerkerfortschritt? Es sieht so aus, als wenn wir ganz gut die Kurve bekommen werden. Fliesen könnten schon ein paar mehr liegen, was aber nicht an Harry liegt, sondern daran, dass aufgrund der hohen Menge Verschnitt (die Schneiderei nimmt viel Zeit in Anspruch) die Bodenfliesen im ElBa zum Beispiel nicht reichen. Shit, müssen wir nachbestellen und das dauert wieder.

Was gab's heute sonst noch? Zwei Knaller standen heute auf dem Plan.

Punkt 1: Treppe und Geländer
Der erste Meilenstein heute: Fa. Nanko war da und hat die Treppe aufgebaut. Auch eine interessante Erfahrung. Wir machten uns schon etwas Gedanken, denn uns wurde am Tag zuvor mitgeteilt, dass die Treppe doch recht deutllich von unserem Beizmuster abweichen soll. Als sie aber angeliefert wurde, stellten wir fest, dass die abweichende Beizung (die wirklich anders war) - die Farbe war deutlich dunkler, uns viel besser gefiel als das Ursprungsmuster. So kann's auch gehen.

Die Stufen waren vormontiert und bestanden jeweils aus einer Tritt- und Setzstufe. Zunächst wurde ausgemessen und eine Reihe Löcher in die Wand geschossen, die Stufen haben seitlich Bolzen, die in die Wand ragen. Die vormontierten Tritt-/Setzstufenelemente wurden dann reingesteckt und untereinander zusammengeschraubt. Hier und da mussten mal wieder Teile rausgenommen und neu eingesetzt werden, am Ende hat aber alles gepasst, so wie es sollte. Allerdings haben wir nun wieder ein paar mehr Macken an der Wand.


Gegen 13 Uhr trafen die Metallbauer ein und montierten das Geländer vor Ort. Das gesamte Hauptgeländer lag bereits vormontiert auf dem Transporter, die Reling im OG hatten sie als abgelängtes und angefastes Rohr dabei. Der Rest des Geländers im OG war ebenfalls bereits fertig.


Mit dem oberen Hauptgeländer ging es los, die Bohrungen in den Stufen waren bereits gesetzt und ruckzuck saß das Geländer dran. An der Treppe ging's ebenso schnell, die Nanko-Jungs hatten bereits Löcher für das Geländer in die Balken der Empore gebohrt. Genial sieht's jetzt aus, zumal sie die Reling aus den Einzelteilen so geheftet, angeschweißt, geschliffen und poliert haben, als wäre alles aus einem Guss - eine super Arbeit. Hätte ich nicht gedacht. Und den (wirklich nur leichten) Funkenflug beim Schleifenhatten wir auch gut im Griff.


Punkt 2: Außenschornstein
Draußen war Stefan von Fa. Keller zugange und hat einen großen Beitrag zur neuen Außenfassade geleistet. Er hat den Edelstahlschornstein aufgebaut. Dazu war schon einiges notwendig, auch die Auswechslung im Dachkasten muss er machen. War schön, das VA-Rohr wachsen zu sehen. Saubere Arbeit, allerdings muss das eingerissene Fundament noch von Behne gefixt werden. Bis kurz unter die Traufe ist er gekommen, den Rest erledigt er im Laufe des morgigen Tages. Jetzt kann die Heizerei losgehen, wenn denn mal unser Kamin auch kommt. Aber der soll ja erst Mitte Oktober eintreffen, noch so lang hin.....


Jau, heute ist sehr viel passiert und wir müssen das noch etwas auf uns wirken lassen. So ganz realisert haben wir es noch nicht, dass in zwei Tagen hier das tägliche Leben starten soll. Morgen geht's weiter mit Fa. Reinecke und am Samstag heißt es UMZIEHEN! Das kann noch was werden. zumal ich das Kisten packen wirklich hasse.....

Stay tuned....

Gruß Olli

Montag, 6. September 2010

Küche und Innentüren!

Tag 1 der "final week": Unsere Küche steht und unsere Innentüren sind, bis auf das Kinderbad, auch eingebaut. Hier ist der Türsturz zu breit (Herr Kiehm hat wohl zweimal OSB reingerechnet, einmal hätte gereicht - kann passieren) und daher ist die Türzaege zu schmal. Kein Beinbruch, es gibt passende Zargen. Diese müssen aber erst rangeschafft werden. Andreas kümmert sich drum.


Andreas und Bärchen waren heute morgen fast die ersten beiden, die auf der Baustelle eintrafen. Nur einer der Küchenonteure aus Peine war bereits da, als wir ankamen. Danach ging alles ruckzuck. Der zweite Monteur traf ein und mit ihm auch der Lkw, der unsere Küchenmöbel brachte. Sofort gingen die beiden ans Werk und trugen die Pakete und Möbel ins Haus und packten alles aus. Die Schränke waren mit blauen Schutzfolien beklebt und wurden zunächst mal grob aufgestellt. Dann ging die Ausrichterei mit der Wasserwaage los. Später musste nochmal korrigiert werden, weil das Laminat nach Belastung tatsächlich so viel nachgibt, dass man das sieht. Und leider ist die eine Seite unseres Trockenbaus nicht ausreichend gerade, sodass neben dem rechten Apothekerschrank ein sich nach oben öffnender Spalt zeigt. Da muss das Bärchen nochmal ran - Aufgabe ist übergeben.


Schlag auf Schlag ging es weiter mit den Spülenunterschränken und den Hängeschränken. Dann der Schalousieschrank in der Ecke, die gesamte Kochinsel (das war ein Aufriss) und zuletzt die Abzugshaube an die Decke.


Das Ergebnis überzeugt. Die Küche sieht einfach super aus und ist - immernoch - genau nach unserem Geschmack. Wir sind froh, dass wir uns so entscheiden haben. Und die Häcker-Qualität überzeugt ebenfalls, heute auf jeden Fall und hoffentlich auch über die Jahre.


Allerdings bleibt auch ein Wermutstropfen. Da der Schrank, in dem oberhalb in der Arbeitsplatte der Kücheninsel der PowerPort Platz findet, Schubladen reinkommen, musste besagter Steckdosenport soweit nach außen verlegt werden, dass er nicht in den Schrank hineinragt. Anderenfalls bekommt man die Schubladen nicht zu. Das führte wiederum dazu, dass die Blende auf der anderen Seite soweit hinausrutscht, dass man darunter kaum noch Platz für die Barhocker findet. Das hätte Nico Mack uns ruhig sagen können. Denn auch in seinen Plänen war das so nicht verzeichnet. Im Übrigen hat sich die ganze Fotoküchenaktion in Luft aufgelöst. Es war niemand da um den Aufbau fotodokumentarisch zu begleiten und niemand wird berichten. Außer ich natürlich hier. Egal, den Rabatt haben wir gern mitgenommen ;-)

Außerdem hat das Bärchen heute kräftig geschafft. Wie beschrieben sind bis auf das Kinderbad alle Zimmertüren eingebaut und die Bodeneinschubluke ist auch drin. Und auch wir haben etwas geschafft. Der Bereich der Empore, wo bislang das provisorische Holzgeländer hing, ist frei und heute wurde gespachtelt, geschliffen, Tiefengrund gestrichen und Putz aufgetragen. Morgen zweimal streichen und dann kann die Treppe samt Geländer kommen.


Außerdem hatten die Küchenmonteure die richtigen Dübel für unsere Briefkastenbefestigung dabei.  Also hängt Briefkasten und Zeitungsfach nun auch an der Wand neben der Eingangstür.


Herr Reinecke ließ sich ebenfalls kurz blicken und entschuldigte sich für die schlechte telefonische Erreichbarkeit der letzten Wochen. Aufgrund von vielen Photovoltaikumfängen war dicke Luft, aber jetzt sollen unsere offenen Arbeiten noch termingerecht erledigt werden. Wir werden sehen, was zum Wochenende fertig ist ;-P. Morgen geht's dann hoffentlich mit Sanitär weiter.

Stay tuned ....

Gruß Olli

Sonntag, 5. September 2010

Ab heute offiziell auch benummert

Die Fußleisten waren heute eigentlich nur Nebensache. Zumal wir viele noch nicht einbauen konnten aufgrund von fehlenden Türen. Mit denen soll es ja morgen losgehen, die "final week" bricht an und das sorgt beim Bärchen und seinen Lieferanten für hektische Geschäftigkeit.

Das Bärchen weiß ja, wo es hinfahren muss. Damit es jeder andere künftig auch weiß, kam heute unsere Hausnummer an die Wand. Sieht zwar einfach aus, das Anbringen war aber eine Fummelei sondergleichen. Zunächst dachte ich, bohren muss sein. Allerdings ließen sich die hinten auf den Nummern aufgeschweißten Bolzen einfach in den Putz drücken (mit etwas Hammer-Unterstützung). Alles haben wir mit Wasserwaage ausgerichtet und angebracht. Nicht ganz verständlich, dass dann am Ende die "2" etwas zu hängen scheint, denn gerade ist es. Aber nun gut, das ist Meckern auf hohem Niveau. Wir sind trotzdem echt zufrieden.


Da die Fußleisten und die Hausnummer nicht tagesfüllend waren, haben wir uns noch um die Zuschüttung unseres U-Boots gekümmert, welches ja noch etwas aus der offenen Grube ragte. Teile waren ja alle da. Damit haben wir es uns dann aber richtig gegeben. War schon 'ne ordentliche Schipperei, die nicht ohne Blasen an den Händen abging.


Zuerst kamen die beiden "Brunnenringe" aus Kunststoff obendrauf. Ganz ohne Schmierseife ging das ab - das haben wir nicht erwartet. Schonmal nicht schlecht. Der Lehmboden war das durch ganze Wasser schwer wie Blei. Zwischendurch 'ne Karre Sand kam einem da gleich wie Urlaub vor. Schippe für Schippe und Karre für Karre fanden Platz in dem Loch und nach gefühlten 2 Stunden war das Loch zu und der Berg zur grünen Abdeckung aufgeschüttet. Keine Ahnung, wie lange wir wirklich gebraucht haben, aber bei so vielen helfenden Händen war das alles kein Thema und sehr kurzweilig. Setzen wird sich der ganze Berg noch ordentlich, aber dazu darf's erstmal kräftig regnen. Jetzt ist zumindest das Loch zu und das geschah bei bestem Wetter.

Morgen geht's mit der Küche weiter. Der Küchenmacher rückt an und baut das gute Stück auf. Bei uns soll ja die Fotoaktion durchgeführt werden. Wir sind gespannt, ob wirklich jemand aufschlägt, der (außer uns) dort rumknipst.

Stay tuned .....

Gruß Olli

Samstag, 4. September 2010

Fußleisten kick-off

In gemauerten Häusern ist Fußbodenleisten anbringen erfahrungsgemäß eine niederschmetternde und ungeliebte  Arbeit. Ewig verläuft der Bohrer, mann muss sich mit Stahlbewehrungen rumärgern und am Ende zieht die Schraube nicht, weil der Dübel sich im Loch durchdreht. Anders hier: kein Bohrer, keine Dübel, keine Probleme.


Für die roten Wandclips hatten wir Montagehilfen. Da wurde die einfach draufgelegt, Clip gegen die Wand, und Schraube mit dem Akkuschrauber in die Wand geschraubt - fertig. Dann noch die Leiste oben aufgesetzt und festgedrückt. So einfach ging das noch nie. Wir waren begeistert.


Auch mit den Fliesen ging es gewaltig vowärts. Kinderbad fertig (bis auf Silikon, das fehlt überall noch), sogar der Boden ist jetzt verfugt. Gästebad wurde heute fertiggemacht, Wände sind durch, Bodenfliesen wurden heute gelegt. nur im Elternbad ist noch einiges zu tun, aber im Bereich der Dusche und des WC's sind alle senkrechten Flächen fertig gefliest. Nächste Woche muss Harry noch ran, aber das, was noch offen ist, bekommt er sicher auch zwischen Keller, Reinecke & Co. erledigt.

Stay tuned ....

Gruß Olli